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CDU Kreisverband Unna
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> 09.03.2020: Richtig gemacht ist Europa für die Kommunen eine Riesenchance

09.03.2020:

Richtig gemacht ist Europa für die Kommunen eine Riesenchance

CDU-NRW-Europakonferenz diskutiert mit Bürgermeister Andreas Hollstein und Kommunalbeauftragter Sabine Verheyen

Der Europabeauftragte des CDU Kreisverbandes Unna, Wolfgang Barrenbrügge, nahm am 07.März an der Europakonferenz der CDU NRW teil. Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Frage, wie die Kommunen die Argumente der EU im Kommunalwahlkampf nutzen können.

Richtig gemacht bedeutet die europäische Zusammenarbeit für Kommunen eine riesige Chance. Als Hauptreferent schilderte der Bürgermeister von Altena und Bürgermeisterkandidat in Dortmund, Andreas Hollstein, die vielfältigen Chancen der EU. So ist seine kleine Stadt Altena bisher schon an drei sogenannten URBACT-Projekten beteiligt (https://urbact.eu/). Andreas Hollstein bezeichnete es als große Chance, gerade für die Gewinnung von Fachkräften. Wörtlich sagte er „Junge Menschen kommen eher in einer Kommunalverwaltung, wenn sie dort die Chance bekommen, eine internationale Partnerschaft zu begleiten und so zum Beispiel ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und zu verbessern“.

Bei der Diskussion um die finanzielle Vorausschau kämpft die CDU/CSU für eine ausreichende Mittelausstattung, gerade für Programme, die Kommunen unmittelbar zu Gute kommen. Der Vorsitzende der CDU-NRW-Europakonferenz Dr. Peter Liese unterstrich diese Forderung und machte die Auswirkung der aktuellen Diskussion um die Finanzen auf NRW deutlich: „Die Europaabgeordneten kämpfen dafür, dass die Kohleregionen beim Ausstieg aus der Kohle und den notwendigen Neuinvestitionen unterstützt werden. Wichtige Programme wie der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Europäische Sozialfonds (ESF) müssen in ausreichendem Maße weiterlaufen und wir brauchen unbedingt zusätzliche Investitionen in die Sicherung unserer Außengrenzen, die Bekämpfung von Fluchtursachen sowie in die Forschung. Gerade der letzte Punkt ist für NRW wichtig, da wir eine der besten Forschungslandschaften haben und aktuelle Probleme wie die Coronavirus-Krise, die Bekämpfung von Krebs oder die Bekämpfung des Klimawandels nur mit Forschung und Innovation erfolgreich gestaltet werden können“.



> 04.02.2020: Synagoge als Signal: „Hier gibt es jüdisches Leben“

04.02.2020:

Synagoge als Signal: „Hier gibt es jüdisches Leben“

CDU-Kreisvorstand besucht „haKochaw“ in Unna-Massen

Mit der Einweihung der Synagoge in Massen im vergangenen Sommer setzte die jüdische Gemeinde „haKochaw“ ein deutliches Zeichen. Der Turm mit dem Davidstern signalisiert: Hier gibt es jüdisches Leben!



Eine Abordnung des CDU-Kreisvorstandes besuchte kürzlich die aus dem ehemaligen evangelischen Gemeindehaus in der Buderussiedlung entstandene Synagoge. Alexandra Khariakova, Vorsitzende von „ haKochaw“, erläuterte der der interessierten Gruppe den Prozess von der Idee zur Gemeindegründung bis hin zur Errichtung eigener, moderner Räumlichkeiten.

Ein Vorzeigeprojekt, war die einhellige Meinung der Christdemokraten angesichts des nach neuesten Maßstäben komplett sanierten Gebäudes, das einige Besonderheiten aufweist. So enthält zum Beispiel der Estrich im schlichten und doch beeindruckenden Betraum Sand aus Israel. „Es war gar nicht so einfach, den mit nach Deutschland zu bringen“, berichtete  Khariakova schmunzelnd.

Eine beleuchtete Gedenkwand trägt die Namen aller Holocaust-Opfer aus Unna sowie die der verstorbenen Gemeindemitglieder. Die in Spiegelschrift aufgeführten Namen sind erst lesbar, wenn der Betrachter in den Spiegel an der gegenüberliegenden Wand schaut. Dort sieht er nicht nur die Namen, sondern auch sich selbst – zur Reflektion eigener Empfindungen angesichts des unendlichen Leids, dem jüdische Mitbürger ausgesetzt waren.

„Wir wollen aber nicht immer nur zurückblicken“, so Khariakova. „Uns ist es wichtig zu zeigen, dass es wieder jüdisches Leben in Unna gibt.“ Es werden Gottesdienste gefeiert, gemeinsame Mahlzeiten, Fahrten und kulturelle Veranstaltungen organisiert. Ein Schwerpunkt liegt auf dem kommunikativen Miteinander der verschiedenen Religionen im Rahmen von Gesprächen und Begegnungen.

Ein Wermutstropfen blieb den Besuchern um ihrem Kreisvorsitzenden Marco Morten Pufke bei Ankunft und Abschied jedoch nicht verborgen: „Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen machen uns nachdenklich“, so Pufke, „wir werden uns mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass diese eines Tages überflüssig sein werden.“

Nach zwei informativen Stunden bedankte sich die Gruppe bei Alexandra Khariakova mit einem kleinen Kirschbaum für die Einladung und versprach, mit der jüdischen Gemeinde weiter im Dialog zu bleiben.

Foto: Sibylle Weber, CDU



> 28.02.2020: Schüler Union diskutiert mit Matthias Hauer MdB

28.02.2020:

Schüler Union diskutiert mit Matthias Hauer MdB

Hauer MdB besucht Schüler Union des Kreises in Holzwickede

Zu einer Diskussion unter dem Motto „Quo vadis Deutschland? – Die Bildungspolitik der Zukunft“ traf sich die Schüler Union des Kreises Unna vergangenen Freitag, den 28.02.2020, mit dem, direkt gewählten Bundestagsabgeordneten, Matthias Hauer, aus Essen, in der Holzwickeder Gaststätte Hoppy´s Treff. Dabei konnte der Kreisvorsitzende, Tim Stohlmann, neben Gästen aus dem ganzen Kreis viele Mitglieder der Schüler Union, Jungen Union und CDU begrüßen.



Zu Beginn hielt der Bürgermeisterkandidat und Parteivorsitzende der CDU Holzwickede, Frank Lausmann, direkt nach der Eröffnung des SU-Vorsitzenden, Tim Stohlmann, ein Grußwort, indem er betonte, Holzwickedes Attraktivität und Lebensqualität unbedingt bewahren zu wollen.

Hauer ist Mitglied in den Bundestagsausschüssen für Finanzen und Digitale Agenda, er ging in seinem Eingang auf die aktuelle politische Situation in Deutschland und die Debatten um den „Digitalpakt Schule“ ein. Digitalisierung sei längst nicht nur ein Thema der Wirtschaft sondern ein Schulthema, denn es ist ein wichtiges Thema für unsere Zukunft. Außerdem sollte Digitalisierung nicht nur föderalistisch, also auf Länderebene, behandelt werden.
Naturgemäß spielte das Thema der Digitalisierung in der Schule bei der Schüler Union eine große Rolle. Tim Stohlmann zitierte dazu die Beschlusslage der Schüler Union NRW, die gegenüber diesem Thema ausgesprochen aufgeschlossen ist und das Voranschreiten Digitalisierung stark befürwortet. Der Vorsitzende der Jungen Union Holzwickede, Marcal Zilian, berichtete kurz über den Stand der Digitalisierung in Holzwickedes weiterführenden Schulen.

Am Ende seiner Ausführungen ging Hauer auch noch einmal auf die ein Frage um den CDU-Bundesvorsitz ein: Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig, dass das Team bestehend aus Ministerpräsident Armin Laschet und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die besten Chancen zu Gewinnen hat.

Zum Schluss der angeregten Diskussion, die etwas länger als geplant dauerte, kündigte Tim Stohlmann an, die Themen weiter zu verfolgen und auch möglicherweise auf der Landesebene der Schüler Union noch einmal zu diskutieren.

Die Schüler Union ist die größte politische Schülerorganisation Deutschlands und setzt sich seit 1972 außerhalb der gesetzlichen Schülervertretungen für die Probleme, Belange und Interessen der Schüler ein. Die Schüler Union versteht sich selbst als „Lobbyorganisation“ für Schüler. Die zukünftigen Aktivitäten können über die Facebook-, Twitter- oder Instagram-Seite der Schüler Union Kreis Unna verfolgt werden. Neumitglieder sind ab 12 Jahren natürlich herzlich willkommen.



> 18.02.2020: Klausurtagung mit NRW-Generalsekretär Josef Hovenjürgen

18.02.2020:

Klausurtagung mit NRW-Generalsekretär Josef Hovenjürgen

CDU-Kreisvorstand bereitet die Kommunalwahlen vor

Vor die Wahl im September dieses Jahres hat die Kommunalwahlordnung eine lange Reihe von Formalien gesetzt. Diese zu erfüllen, ist die Pflicht aller Parteien. Die Kür ist dann ein gut vorbereiteter und mit Begeisterung geführter Wahlkampf, der schlussendlich die Wählerinnen und Wähler an die Urne bringt und sie veranlasst, das Kreuz an der „richtigen Stelle“ zu machen.



Mit beidem, Pflicht und Kür, befasste sich der CDU-Kreisvorstand intensiv während seiner turnusmäßigen Klausurtagung. Gleich am ersten Abend hatte das über 30-köpfige Gremium Josef Hovenjürgen MdL, Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalens, zu Gast.

Hovenjürgen gab einen kurzen Abriss über die politischen Ereignisse des letzten Jahres in NRW. Die Koalition aus CDU und FDP leistet sehr gute Arbeit und wirkt unaufgeregt zusammen. Innenminister Herbert Reul setzt nicht nur wichtige Signale in Richtung der organisierten Kriminalität, sondern sorgt auch dafür, dass es bei Polizei und Sicherheit nach vielen Jahren des Stillstands bzw. Rückschritts endlich wieder aufwärts geht. „Ein Dauerärgernis ist jedoch“, so Hovenjürgen, „dass die jetzige Opposition vehement Dinge fordert, die sie schon lange in Zeiten eigener Regierungsverantwortung hätten umsetzen können.“ Man denke nur an das Kommunalabgabengesetz und die Diskussion um Anliegerbeiträge.

Mit Markus Klaus von der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) tauschten sich die Christdemokraten zu den Herausforderungen des anstehenden Wahlkampfes aus. Neben den nicht wegzudenkenden Printmedien wie Plakaten und Flyern sind neue und alternative Formen der Kommunikation gefragt. Insbesondere jüngere Menschen beziehen ihre Informationen weniger aus der klassischen Tageszeitung, sondern greifen auf die überall und jederzeit verfügbaren Online-Nachrichtenplattformen zu. „Und dennoch geht nach wie vor nichts über den persönlichen Kontakt“, betont Kreisvorsitzender Marco Morten Pufke. „Nur so erfahren wir wirklich, was die Menschen bewegt.“



> 04.02.2020: Städtebauförderung im Kreis Unna bringt 2020 knapp 10 Millionen Euro

04.02.2020:

Städtebauförderung im Kreis Unna bringt 2020 knapp 10 Millionen Euro

Ausschuss des Regionalverbandes Ruhr (RVR) berät Förderliste

„Mit knapp 10 Millionen Euro werden Städtebauprojekte in diesem Jahr im Kreis Unna gefördert“, freut sich Marco Morten Pufke, der den Kreis für die CDU im RVR vertritt.

Pufke Marco Morten 2018„Als Bergkamener freut mich natürlich besonders die Förderung der Wasserstadt Aden mit über 3,3 Millionen Euro“, so Pufke weiter. Insgesamt dürfen sich 8 Kommunen des Kreises mit 11 Projekten über Förderzusagen im Jahr 2020 freuen. „Unter anderem werden auch Projekte in Fröndenberg (550.000 €), Lünen (1,7 Mio. €), Selm (1,7 Mio. €) und Unna (2,8 Mio. €) großzügig bedacht“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende.

Am Dienstag dieser Woche hat der Strukturausschuss des Regionalverbandes Ruhr in einer Sondersitzung die vorgeschlagene Projektliste der Bezirksregierungen Arnsberg, Düsseldorf und Münster verabschiedet. Eine Sondersitzung war nötig, weil das zuständige Ministerium in Düsseldorf am kommenden Freitag die Förderlisten mit den Bezirksregierungen endgültig abstimmen will.

Die drei für das Verbandsgebiet des RVR zuständigen Bezirksregierungen erstellen anhand der kommunalen Projektvorschläge priorisierte Förderlisten. Die politischen Gremien des RVR beraten diese Vorschläge und können Änderungen in der Priorisierung vornehmen.
Das zuständige Landesministerium muss dann abschließend die Projekte genehmigen.

(Quelle: CDU-Fraktion im RVR)


> 12.12.2019: Strukturhilfen sollen in betroffene Städte fließen

12.12.2019:

Strukturhilfen sollen in betroffene Städte fließen

Bergkamen, Lünen und Werne drohen Arbeitsplatzverluste

Das Ende der Kohleverstromung in Deutschland ist beschlossen. Der Bund wird mehrere 100 Millionen Euro bereitstellen, um dem Verlust von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken. Im Kreis Unna sind Bergkamen, Lünen und Werne mit insgesamt vier Kohlekraftwerken betroffen.

„Wir legen Wert darauf, dass diese Strukturfördermittel auch genau dorthin fließen, wo sie gebraucht werden: Nicht irgendwohin in die Region, sondern nach Bergkamen, Lünen und Werne“, betont Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU im Kreis Unna. Um das auch überörtlich deutlich zu machen, haben die Christdemokraten zum Wahlprogramm 2020 der CDU Ruhr einen entsprechenden Änderungsantrag gestellt, der beim Bezirksparteitag am Freitag in Essen einstimmig angenommen wurde.

Dazu Pufke: „Wir freuen uns, dass wir die Delegierten überzeugen konnten. Es muss gezielt dort geholfen werden, wo Arbeitsplätze und Wertschöpfung entfallen. Die betroffenen Städte müssen die Chance nutzen und zügig gemeinsam mit dem Land Projekte entwickeln. Es geht darum, neue Unternehmen anzusiedeln oder bestehende Betriebe auszubauen, um so schnell wie möglich neue Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür brauchen wir nicht nur gute Ideen, sondern vor allem zusätzliche Industrie- und Gewerbeflächen. Wir werden uns auf sämtlichen politischen Ebenen dafür einsetzen, dass wir diese zusätzlichen Flächen bekommen.“



> 11.12.2019: Hubert Hüppe zum Kreisvorsitzenden der Senioren Union gewählt

11.12.2019:

Hubert Hüppe zum Kreisvorsitzenden der Senioren Union gewählt

Mit einem Traumergebnis wurde der ehemalige Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU) zum neuen Vorsitzenden der Senioren Union des Kreises Unna gewählt. Von den 51 anwesenden Mitgliedern stimmten 50 mit „ja“ und ein Mitglied enthielt sich. Der in Werne lebende Politiker löst damit den langjährigen Vorsitzenden Ernst-Dieter Standop ab, der in seinem Bericht darauf verweisen konnte, dass die Zahl der Mitglieder gegen den Trend in der Landes- und Bundes-Senioren Union, aber auch anders als in der Gesamtpartei, stetig weiter steigt.



Hüppe, der sich von seinem Ergebnis beeindruckt zeigte, machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass das Gesellige in der Senioren Union weiter einen hohen Stellenwert habe, dass man aber auch politisch verstärkt mitreden will. „Wir gehören zur Union, aber wir wollen sie auch prägen“ so der neue Vorsitzende. So nannte er die Themen Pflege, soziale Sicherung im Alter, Zugang zur gesundheitlichen Versorgung und innere Sicherheit.

Auch die Barrierefreiheit sei in allen Bereichen ein wichtiges Thema, damit Menschen im Alltag so lang wie eben möglich selbstbestimmt in ihrem Wohnumfeld an der Gesellschaft teilhaben könnten. Die Senioren Union werde sich aber in alle Themen in der Öffentlichkeit und in der CDU einmischen.

Als stellvertretende Vorsitzende wurden mit sehr guten Ergebnissen die Vorsitzende des Stadtverbandes Bergkamen, Rosemarie Degenhardt, und der Vorsitzende von Unna, Franz Rottinger, gewählt. Beide sind kommunale Mandatsträger. Das zeige, so Hüppe, dass man auch im Alter Verantwortung übernehmen könne.

Schriftführerin wurde Elisabeth Piech (Schwerte). Zu Beisitzern wurden Marie-Lis Coenen (Lünen), Heide Willimek und Reinhard Hasler (Werne), Rudi Hölmer und Wilfried Ruberg (Fröndenberg), Wolfgang Maus (Unna), Jürgen Paul und Dieter Böhmer (Schwerte) und Dietmar Wünnemann (Kamen) gewählt.

Nach zahlreichen Delegiertenwahlen schloss der neue Vorsitzende die Versammlung mit dem Dank an Ernst-Dieter Standop für sein jahrelanges Engagement. Auf der konstituierenden Sitzung im Januar will der neugewählte Vorstand sich schon intensiv mit den Kommunalwahlen beschäftigen.



> 03.12.2019: Schüler Union diskutiert mit Hubert Hüppe über Inklusion

03.12.2019:

Schüler Union diskutiert mit Hubert Hüppe über Inklusion

Hüppe hält zusätzliche Förderschule in Werne für den falschen Weg

Zu einer Diskussion unter dem Motto „Inklusion 2019 - Zwischen Prinzipien und der Realität“ traf sich die Schüler Union (SU) des Kreises Unna mit dem ehemaligen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und Bundestagsabgeordneten, Hubert Hüppe, im Werner Jugendzentrum JuWel. Dabei konnte der SU-Kreisvorsitzende, Tim Stohlmann, neben Gästen aus dem ganzen Kreis sogar Gäste aus Hamm begrüßen.



Hüppe ging in seinem Eingang auf die jetzt seit zehn Jahren für Deutschland gültige UN- Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ein. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sei spätestens seit dieser Zeit ein Menschenrecht. Inklusion sei längst nicht nur ein Schulthema, sondern beginne im Kindergarten und sei gerade auch für ältere Menschen, die den Großteil der behinderten Menschen darstelle, ein wichtiges Thema. „Eines der größten Probleme von Menschen mit Behinderungen ist die Tatsache, dass die Nichtbehinderten nie gelernt haben, mit ihnen umzugehen“, so der ehemalige Bundestagsabgeordnete. Das führe zu Kontaktängsten - meistens nicht, weil man etwas gegen Menschen mit Behinderungen habe -, sondern weil man einfach nicht weiß, wie man miteinander umgeht. Dies hätte fatale Folgen, zum Beispiel im Berufsleben.

Wenn Inklusion aber ein Menschenrecht sei, so Hüppe, dann muss das auch in der realen Politik Konsequenzen haben. Als Beispiel nannte er den Fall eines schwerstbehinderten neunjährigen Mädchens aus Lünen, für das die Eltern in einem älteren Haus einen Kran für die Pflege im Bad brauchten. Für den dafür notwendigen Anbau sollte es zunächst keine Genehmigung geben, weil die Gestaltungssatzung keinen Anbau zuließ. Nicht zuletzt wegen der UN-BRK wurde dann die Genehmigung doch erteilt.                                                                                                                                                                                                                                       
Naturgemäß spielte das Thema der Inklusion in der Schule bei der Schüler Union eine große Rolle. Tim Stohlmann zitierte dazu die Beschlusslage der SU-NRW, die gegenüber diesem Thema kritisch ist und Förderschulen eher befürwortet.

Hüppe hielt dagegen und berichtete aus den Ergebnissen seiner Anfrage an den Kreis Unna bezüglich der Friedrich von Bodelschwingh Förderschule GE in Bergkamen, die für Sonderschüler aus dem Nord- und Mittelkreis zuständig sei. Diese Schule habe enorme Ressourcen. Für 302 Schüler gäbe es 83 Lehrkräfte und 46 Integrationshelfer und FSJler. Allein für die Fahrtkosten wären im letzten Jahr über 700.000 € ausgeben worden. Das Ergebnis der immer wieder gelobten intensiven Betreuung sei dagegen erschreckend: Von den Schülern, die im letzten Jahr die Schule verlassen haben, hat keiner einen Ausbildungsplatz und lediglich nur einer einen Arbeitsplatz im ersten Arbeitsmarkt bekommen. Warum diese Schule dann noch das Berufswahlsiegel verliehen bekommen hat, sei Hüppe völlig schleierhaft.

Kritische Worte fand der Werner Politiker auch zu den Plänen der Jugendhilfe Werne, eine neue Förderschule zu errichten. „Ich verstehe zwar, dass es gerade bei den von der Jugendhilfe in deren Einrichtungen betreuten Kindern und Jugendlichen schwierig ist, Plätze in Regelschulen zu bekommen, aber diese jungen Menschen auch noch in der Schulzeit zu isolieren, ist absolut der falsche Weg!“ fasste er seine Meinung zusammen. Stattdessen müssten die Regelschulen entsprechend ausgestattet werden. Er forderte einen runden Tisch der beteiligten Behörden, um im Umkreis entsprechende Anstrengungen zu unternehmen, damit man allen Schülern gerecht werden könnte. Eine weitere Förderschule würde nur teurer und würde insbesondere die Pädagogen binden, die man in den Regelschulen so dringend bräuchte. Da die Jugendhilfe Werne letztendlich ein katholischer Träger ist, wäre es noch besser, wenn sie vorangehen würde und die erste wirklich inklusive Schule der Diozöse Münster gründe.

Am Ende seiner Ausführungen ging Hüppe auch noch einmal auf die Teilhabe im Alter ein. Gerade in einer Stadt wie Werne, in der viele alte Menschen leben, sei jeder Cent, den man in Barrierefreiheit investiere, eine Investition in die Zukunft. Dabei denke er nicht nur an Fahrstühle und abgesenkte Bordsteine, sondern auch an verständliche Sprache und einfache Bedienbarkeit. Hüppe: „Ich kenne viele Ältere, die zwar in Werne körperlich in der Lage sind, auf den Bahnsteig zu gelangen, aber nicht an eine Fahrkarte.“ Warum, so stellte er die Frage in den Raum, könnte man sich nicht mit der Fahrradstation und der Bahn darauf einigen, wenigstens die einfachen Fahrkarten nach Dortmund und nach Münster zu verkaufen.

Zum Schluss der angeregten Diskussion, die viel länger als geplant dauerte, kündigte Tim Stohlmann an, das Thema weiter zu verfolgen und auch möglicherweise auf der Landesebene der Schüler Union noch einmal zu diskutieren.



> 03.12.2019: Beatrix Wieczorek ist neue Kreisvorsitzende

03.12.2019:

Beatrix Wieczorek ist neue Kreisvorsitzende

Frauen Union Kreis Unna wählt neuen Vorstand

Die CDU Frauen Union des Kreises Unna hat am vergangenen Freitag turnusmäßig einen neuen Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Annette Weber übergab das Amt der Vorsitzenden an Beatrix Wieczorek aus Unna. Die Stellvertreterinnen Annika Brauksiepe, Bettina Winkelkötter (beide Werne) und Helga Pszolka (Kamen), sowie Schriftführerin Susanne Eisenhuth (Bergkamen) und ihre Stellvertreterinnen Ursula Schmidt (Unna) und Elisabeth Schulze Froning (Werne) ergänzen den geschäftsführenden Vorstand.



Das Treffen der Christdemokratinnen fand im Bergkamener VHS-Treffpunkt statt. Als Gäste berichteten Frau Ministerin Ina Scharrenbach (Heimat, Kommunales, Bau- und Gleichstellung, NRW) und die stellvertretende Landrätin, Elke Middendorf, Aktuelles aus Land und Kreis. Dazu Beatrix Wieczorek: „Es ist immens wichtig, dass Frauen sich aktiv in die Politik einbringen. Mit unserem neuen Vorstandsteam werden wir uns gerade im Vorfeld der Kommunalwahl 2020 intensiv dafür einsetzen, dass sich der Anteil der weiblichen Funktions- und Mandatsträger deutlich erhöht. Politik ist interessant, bereichernd und macht durchaus Spaß. Das wollen wir vermitteln.“

Foto v. l. :Annette Weber, Ministerin Ina Scharrenbach, Elisabeth Schulze Froning, Helga Pszolka, Beatrix Wieczorek, Annika Brauksiepe, Bettina Winkelkötter, Susanne Eisenhuth, Elke Middendorf.



> 21.11.2019: OMV Kreis Unna wählt neuen Vorstand

21.11.2019:

OMV Kreis Unna wählt neuen Vorstand

Stephan Wehmeier wiedergewählt

Am Dienstag, 19.11.2019, traf sich die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU im Kreis Unna zur Wahl des Kreisvorstands in Werne.



Nach einem Bericht über die Aktivitäten der letzten zwei Jahre wurde Stephan Wehmeier aus Bergkamen einstimmig als Kreisvorsitzender wiedergewählt. Als Stellvertreter stehen ihm Prof. Dr. Jürgen Vollradt und Tobias Hindemitt zur Seite. Ebenfalls einstimmig wurden Marcal Zilian als Mitgliederbeauftragter und Tim Helge Stohlmann als Schriftführer gewählt. Als Beisitzer komplettieren Nele Buckemüller, Dr. Bärbel Beutner, Rosemarie Degenhardt, Helmut Krause, Christian Lang, Florian Schur und Dominik Mickler den Kreisvorstand.

Marco Morten Pufke, CDU Kreisvorsitzender, freute sich in seinem Grußwort sehr darüber, „dass sich so viele junge Menschen für die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU (OMV) und damit für das Schicksal von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten interessieren. Die OMV tritt entschieden Bestrebungen entgegen, die den DDR-Unrechtsstaat verharmlosen und die Opfer von SED und Stasi-Willkür verächtlich machen. Unsere OMV ist wichtiger denn je.“

Die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung (OMV) unterstützt die Union in ihrer Arbeit für die Vertriebenen und gibt den Vertriebenen, Aussiedlern, Spätaussiedlern sowie deutschen Volksgruppen in Mittel- und Osteuropa eine Stimme innerhalb und außerhalb der CDU. Anspruch der OMV ist die Pflege der deutsch-europäischen Erinnerungskultur sowie der Einsatz für ein gemeinsames Erleben der kulturellen, sprachlichen und regionalen Vielfalt, unter besonderer Berücksichtigung der Minderheitenrechte.



> 14.11.2019: CDU-Kreisagrarausschuss Unna macht sich für Landwirte stark

14.11.2019:

CDU-Kreisagrarausschuss Unna macht sich für Landwirte stark

Bäuerliche Betriebe sind in ihrer Existenz bedroht

„Unter den heimischen Bauern gibt es eine große Unzufriedenheit“, berichtet Carl Schulz-Gahmen. Der Landwirt und Vorsitzende des Kreisagrarausschusses der CDU im Kreis Unna kann seine Kolleginnen und Kollegen verstehen: „Viele Bäuerinnen und Bauern fühlen sich durch das Agrarpaket der Bundesregierung in ihrer Existenz bedroht.“

Nächste Woche findet der 32. Bundesparteitag der CDU Deutschlands in Leipzig statt. Aus der CDU Niedersachsen gibt es zwei Anträge zu landwirtschaftlichen Themen. Der eine fordert die Bundesregierung auf, im nationalen „Aktionsprogramm Insektenschutz“ eine differenzierte Betrachtung vorzunehmen und die Bedürfnisse der Land- und Ernährungswirtschaft auch in FFH-Gebieten zu berücksichtigen. Das Ziel des Insektenschutzes soll über Anreizsysteme statt über Verbote erreicht werden.

Im zweiten Antrag wünschen die Christdemokraten, dass ein „Gesellschaftsvertrag Landwirtschaft 2050“ erarbeitet wird. Dem landwirtschaftlichen Familienbetrieb als gesellschaftspolitisch gewünschtem Leitbild soll ein dauerhaft tragfähiges Fundament gegeben werden. Dazu Schulz-Gahmen: „Der heimische Kreisagrarausschuss vertraut darauf, dass die Delegierten der CDU Kreis Unna diese aus unserer Sicht richtigen und notwendigen Anträge unterstützen.“

Marco Morten Pufke, CDU-Kreisvorsitzender, wird gemeinsam mit Elke Middendorf, Forstwirtin aus Bergkamen, und drei weiteren Delegierten am Bundesparteitag teilnehmen. Er versichert: „Wir wissen sehr gut, dass Natur- und Umweltschutz unseren Landwirten wichtig sind. Die Natur ist schließlich ihre Lebensgrundlage. Dass die im Rahmen der Gesetze arbeitenden Landwirte beim Klima-, Tier- und Grundwasserschutz aktuell sofort in die Täterrolle gedrängt werden, ist für die Betroffenen ein unerträglicher Zustand. Wenn wir wollen, dass junge Menschen auch in Zukunft bäuerliche Betriebe übernehmen und unser aller Ernährung sichern, dann müssen wir gemeinsam mit den Landwirten Lösungen finden – und nicht gegen sie. Wir werden unsere Landwirtschaft und unseren Kreisagrarausschuss unterstützen und für die Anträge der Kollegen aus Niedersachsen stimmen.“


> 21.10.2019: Christdemokraten und Bundeswehr im Dialog

21.10.2019:

Christdemokraten und Bundeswehr im Dialog

Glückauf-Kaserne in Unna-Königsborn ist und bleibt Standort mit Zukunft

„Die Bundeswehr gehört in die Mitte der Gesellschaft. Das ist kein Lippenbekenntnis, davon sind wir zutiefst überzeugt“, betont Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU im Kreis Unna. Darum suchten die Christdemokraten den Dialog und stießen in der Glückauf-Kaserne in Unna-Königsborn auf sprichwörtlich offene Türen und Ohren.

Kommandeur Oberstleutnant André Rosarius, eben zurück vom Truppenübungsplatz Baumholder in Rheinland-Pfalz, freute sich über Kontaktaufnahme durch die heimische Politik. Er nahm sich viel Zeit, um der Abordnung des CDU-Kreisverbandes das Versorgungsbataillon 7 mit seinen umfangreichen Aufgaben vorzustellen.



Etwa 95 % der über 1.300 in Königsborn stationierten Soldatinnen und Soldaten sind „Heimschläfer“. Die meisten wohnen mit ihren Familien im Umkreis von 100 km. „Wir sind der letzte verbliebene Standort mit Anbindung an das Ballungszentrum Ruhrgebiet“, erläuterte Rosarius. Aufgrund des großen Einzugsgebietes sei Unna ein äußerst attraktiver Standort und habe im Gegensatz zu Kasernen in der Peripherie keinerlei Nachwuchsprobleme.


Aktuell investiert die Bundeswehr massiv in die Infrastruktur der Glückauf-Kaserne. 500 Einzelunterkünfte sind gerade im Bau. Diese sind überwiegend zur Unterbringung von Lehrgangsteilnehmern vorgesehen. Überhaupt sind Aus- und Fortbildung beim Versorgungsbataillon 7 ein ganz großes Thema. Dazu Rosarius: „Wir haben hier viele unterschiedliche Fahrzeuge und Geräte zu reparieren und in Schuss zu halten. Besonders bei unseren Übungen unter realistischen Bedingungen wird schnell klar, dass große Fachkunde und Professionalität sowie gelegentlich auch Improvisationstalent gefragt sind.“

Die Bundeswehr bietet die verschiedensten Ausbildungsberufe, vom Koch und Notfallsanitäter bis hin zum Kfz-Meister oder Informatiker reicht die Palette an Möglichkeiten. Die Ausbildung für zivilberufliche Qualifikationen erfolgt in Zusammenarbeit mit Bildungsträgern, wie z.B. der IHK. Um das breite Aufgaben- und Einsatzspektrum des Soldatenberufes deutlich zu machen, veranstaltet die Glückauf-Kaserne alle 2 Jahre einen Tag der offenen Tür für die Bevölkerung. Beim letzten Termin im Juli dieses Jahres kamen weit über 9.000 Besucher. Viele nutzten die Gelegenheit, mit den Soldatinnen und Soldaten ins Gespräch zu kommen.

Als Kreisvorsitzender begrüßt Pufke derartige Initiativen: „Wir halten es für ganz wichtig, dass Bundeswehr und Gesellschaft, Parteien eingeschlossen, im Dialog sind und bleiben. Die Bundeswehr ist schließlich eine Parlamentsarmee“. Man müsse sich stets bewusst sein, dass der von den Bürgerinnen und Bürgern gewählte Bundestag über Auslandseinsätze entscheide. Dies sei eine große Verantwortung.
„Das Wissen um außen- und sicherheitspolitische Zusammenhänge gehört zu den Grundlagen der politischen Bildung. Es ist daher vernünftig und geboten, dass Jugendoffiziere regelmäßig in die Schulen gehen und dort aus erster Hand über den Auftrag und die Aufgaben der Bundeswehr berichten“, betont Pufke.

Auf dem Foto von links nach rechts: Jörg Schindel (stellv. CDU-Kreisvorsitzender), Elke Middendorf (stellv. Landrätin, CDU), Oberstleutnant Andre Rosarius (Kommandeur Versorgungsbataillon 7), Sibylle Weber (CDU-Kreisgeschäftsführerin), Marco Morten Pufke (CDU-Kreisvorsitzender)



> 08.10.2019: Dirk Wigant: „Niemand wünscht sich die DDR zurück!“

08.10.2019:

Dirk Wigant: „Niemand wünscht sich die DDR zurück!“

Unnaer Beigeordneter blickt zurück auf 29 Jahre Deutsche Einheit

Bereits zum achten Mal hatten die Christdemokraten gemeinsam mit der Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung Kreis Unna (OMV) zu einer Feierstunde am Tag der Deutschen Einheit eingeladen. Und die Resonanz war wiederum groß. Rund 130 Gäste waren am Sonntagmorgen dem Ruf in den Bürgersaal des Unnaer Rathauses gefolgt. Dort sprach zunächst Gerhard Meyer, Vorsitzender des Stadtverbandes Unna, einige einleitende Worte und stellte Gastredner Dirk Wigant vor.



Wigant ist ein original Unnaer „Gewächs“ und arbeitet nach beruflichen Ausflügen ins Umland und etlichen Jahren im Kreishaus aktuell dort, wo er den interessierten Zuhörern, darunter viele vom Bund der Vertriebenen, eine vielseitige und faktenbasierte Analyse der Verhältnisse in der DDR und nachher in den neuen Bundesländern präsentierte.

Der Beigeordnete der Stadt Unna konnte authentisch aus eigenem Erleben berichten. Wigants Vater stammte aus Quedlinburg und verließ die damalige DDR in den fünfziger Jahren, um im Westen zu bleiben. Verwandtschaftsbesuche und Klassenfahrten gewährten dem jungen Dirk Einblicke in die Deutsche Demokratische Republik. Das Schaudern von damals war noch spürbar, als er die Einreise schilderte: „Am Grenzübergang wurden im Reisebus aus fröhlichen Jugendlichen regelrechte Duckmäuser.“


Wigant stellte gekonnt Früher und Heute gegenüber. „Inzwischen ist die Mauer länger nicht mehr da als sie überhaupt insgesamt stand. Und es ist eine ganze Generation ohne innerdeutsche Grenze aufgewachsen.“

Der studierte Volks- und Betriebswirt hatte für sein Publikum viele Zahlen zusammengetragen und zog daraus seine Schlussfolgerungen. So lägen die Einkommen im Osten immer noch hinter denen im Westen. Aber das Preisniveau sei, außer in den Boomstädten, auch entsprechend geringer. Es gebe lediglich 10 % Kirchenmitglieder gegenüber etwa 60 % in den alten Ländern.

„Doch bei PISA hatte und hat der Osten immer die Nase vorn“, so Wigant. Und auch bei der Kinderbetreuung hätte die „alten Länder“ Nachholbedarf. Statistik kann durchaus verblüffen: So ist seit dem Mauerfall vor 30 Jahren die Lebenserwartung der Männer in den neuen Bundesländern um erstaunliche fünf Jahre gestiegen.

Das Fazit: „Die Verhältnisse in Ost und West haben sich noch nicht ganz, aber doch sehr stark angeglichen“, meint Wigant. „Es gibt eher ein Süd/Nord- als ein West/Ost-Gefälle. In der gesamten Republik finden wir hier und da strukturschwache Regionen. Und doch will niemand, auch nicht im Osten, die DDR zurück.“

Zwischen dem kurzweiligen Vortrag des Unnaer Beigeordneten und einer stärkenden Suppe für alle Teilnehmer der Feierstunde betonte Stephan Wehmeier, Vorsitzender der OMV, die wachsende Bedeutung der Erinnerung an das, was immer mehr Bundesbürger gar nicht selbst erlebt haben: „Für uns Jüngere ist die DDR lediglich Teil der deutschen Geschichte. Umso wichtiger ist es, dass wir uns mit dieser Vergangenheit auseinandersetzen und für die Zukunft lernen.“


Auf dem Foto von links nach rechts: Marco Morten Pufke (Vorsitzender CDU Kreis Unna), Gerd Meyer (Vorsitzender CDU Stadtverband Unna), Dirk Wigant (Beigeordneter Stadt Unna), Elke Middendorf (stellv. Landrätin), Stephan Wehmeier (Vorsitzender OMV Kreis Unna)



> 04.10.2019: Neuer CDU-Kreisvorstand mit bekannten Gesichtern

04.10.2019:

Neuer CDU-Kreisvorstand mit bekannten Gesichtern

Delegierte honorierten die Arbeit der letzten zwei Jahre

Die Stimmung war positiv-gelassen. Überraschungen gab es nicht. Beim Kreisparteitag der Christdemokraten in Kamen-Heeren am vergangenen Samstag wurden viele Funktionsträger mit sehr guten Ergebnissen wiedergewählt. Die Delegierten waren offensichtlich mit der Arbeit des Kreisvorstandes in den letzten knapp zwei Jahren sehr zufrieden.



Der bisherige Kreisvorsitzende Marco Morten Pufke überreichte zunächst einen Blumenstrauß. Benno Siebel, Delegierter für den Evangelischen Arbeitskreis (EAK), war pflichtbewusst trotz seines Geburtstags erschienen und wurde von den Anwesenden mit großem Applaus und einem spontanen Ständchen bedacht.

Nach dem traditionellen Grußwort von Wilhelm Kemna, Vorsitzender des gastgebenden Stadtverbandes Kamen, blickte Pufke in seinem Bericht auf gut besuchte Veranstaltungen mit NRW-Ministern wie Ina Scharrenbach, Lutz Lienenkämper und Herbert Reul zurück. Eine inhaltliche Beteiligung am neuen Grundsatzprogramm der CDU Deutschlands war für die CDU Kreis Unna ebenso selbstverständlich wie der Vorschlag von wichtigen Projekten für die Ruhr Konferenz. Zwei Bürgermeisterwahlen, in Schwerte und in Kamen, sowie die Europawahl bewegten die Christdemokraten 2018 und 2019. Soziale Medien und die Datenschutzgrundverordnung mit ihren Folgen für die tägliche Parteiarbeit wurden im Kreisvorstand behandelt.

Oliver Wittke MdB, Vorsitzender des CDU Bezirksverbandes Ruhr, ging in seinem Grußwort auf die aktuelle Klimadiskussion ein: „Nicht Ideologie, sondern Sachverstand ist gefragt. Wir müssen Ökonomie und Ökologie verbinden. Es geht darum, klimafreundliche Technologien zu entwickeln, die wir dann ins Ausland verkaufen können, um unseren Wohlstand zu erhalten.“ Und zur Verteilung von Fördermitteln: „Diese müssen nach tatsächlicher Bedürftigkeit in strukturschwache Gebiete gehen. Wir müssen zielgerichtet fördern, damit das Geld auch wirklich etwas bewirkt.“

Zu Beginn einer langen Reihe von Wahlgängen stellte sich schnell heraus: Der alte Kreisvorsitzende ist auch der neue. Marco Morten Pufke erhielt 96,6% der abgegebenen, gültigen Stimmen. Ihm zur Seite stehen weiterhin die Stellvertreter Annika Brauksiepe (CDU Werne), Ina Scharrenbach (CDU Kamen), Jörg Schindel (CDU Schwerte) und Friedhelm Schroeter (CDU Lünen). Wolfgang Barrenbrügge aus Unna bleibt Kreisschatzmeister. Neu im geschäftsführenden Kreisvorstand ist Helge Meiritz (CDU Bönen). Er löst Wolfgang Harwardt ab, der 20 Jahre lang das Amt des Schriftführers ausgeübt hatte und mit großem Dank und einem Präsent in den politischen Ruhestand verabschiedet wurde. Meiritz wird von seinem Stellvertreter Wilhelm Jasperneite (CDU Werne) unterstützt. Pascal Schoppol (CDU Holzwickede) wird auch weiterhin als Mitgliederbeauftragter tätig sein. Der Kreisvorstand wird durch 16 Beisitzer komplettiert.

In den Zählpausen wurden die Delegierten über die Arbeit der Kreistagsfraktion und der Vereinigungen EAK, Junge Union, Schüler Union, Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) informiert. Ina Scharrenbach, Landesministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, forderte einen ehrlichen Umgang mit Finanzen. Es könne nicht sein, dass einerseits das Land den Kommunen beim dringend notwendigen Schuldenabbau helfe und andererseits der Bund neue Sozialleistungen erfinde und diese den Städten und Gemeinden aufbürde.

Die Delegierten wählten außerdem zwei neue Kassenprüfer sowie Delegierte und Ersatzdelegierte zu den Bezirks-, Landes- und Bundesparteitagen und beschlossen eine umfangreiche neue Kreissatzung.

Das Foto stammt von Ariane Tamm-Pufke und ist zur Verwendung freigegeben. Von links nach rechts: Annika Brauksiepe, Marco Morten Pufke, Oliver Wittke MdB, Ministerin Ina Scharrenbach, Wilhelm Jasperneite, Wolfgang Harwardt, Jörg Schindel, Helge Meiritz und Friedhelm Schroeter



> 20.09.2019: Rolf Weißner weiter an der Spitze der CDA Kreis Unna

20.09.2019:

Rolf Weißner weiter an der Spitze der CDA Kreis Unna

Einstimmig wiedergewählt wurde am Mittwoch Rolf Weißner aus Werne.

Der alte und neue Vorsitzende der CDA Kreis Unna kümmert sich mit seinem Team um die Belange der Arbeitnehmer innerhalb der Union. Er ist außerdem stellvertretender Vorsitzender der CDU Werne und der dortigen Stadtratsfraktion.

Die CDU Kreis Unna gratuliert Rolf Weißner von Herzen zur Wiederwahl und wünscht dem CDA-Team viel Glück und Erfolg für die anstehende ehrenamtliche Arbeit!


> 19.09.2019: Uta Leisentritt führt die MIT Kreis Unna

19.09.2019:

Uta Leisentritt führt die MIT Kreis Unna

Mit einem hervorragenden Ergebnis wurde Uta Leisentritt gestern zur neuen Kreisvorsitzenden der MIT gewählt.

Die engagierte Werner Unternehmerin leitet bereits die MIT Werne und ist stellvertretende Vorsitzende des dortigen CDU Stadtverbandes. Außerdem vertritt sie die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Rat der Stadt.

Die CDU Kreis Unna gratuliert herzlichst und wünscht Uta Leisentritt bei ihrer neuen, spannenden Aufgabe viel Glück und Erfolg!


> 09.09.2019: Tim Stohlmann neuer Pressesprecher der Schüler Union NRW

09.09.2019:

Tim Stohlmann neuer Pressesprecher der Schüler Union NRW

Tim Stohlmann (16, aus Werne) ist am 07.09.19 beim Landesschülerforum der Schüler Union Nordrhein-Westfalen (SU NRW) in Bochum in den nun amtierenden Landesvorstand der Schüler Union gewählt worden. Der engagierte Schüler ist bereits hier im Kreis Unna als Kreisvorsitzender aktiv. Nun wird er die Interessen unserer Schüler mit starker Stimme auch auf Landesebene vertreten.



Inhaltlich möchte sich Stohlmann im neuen Posten vor allem mit folgenden Themen befassen: Die schnelle Umsetzung der Wahlfreiheit zwischen G8 und G9, das Bestehenbleiben des dreigliedrigen Schulsystems und für eine Digitalisierung, die auch spürbar ankommt.

Der örtliche Kreisverband stellte im Zuge des Landesschülerforums auch inhaltliche Anträge zum Thema „Wiedereinführung von verpflichtenden Empfehlungen zur weiterführenden Schule“, denn  nichts schadet der Kindheit, dem Prozess des Älterwerdens und den Zukunftserwartungen der Kinder mehr, als mit Zwang gleich gemacht zu werden. Daher müssen alle verschiedenen Schulabschlüsse, besonders aber der mittlere Bildungsabschluss, gestärkt werden. Dieses fand in Bochum bei den Delegierten großen Anklang.

Die zukünftigen Aktivitäten können über die Facebook-, Twitter- oder Instagram-Seite der Schüler Union verfolgt werden. Neumitglieder sind ab zwölf Jahren natürlich herzlich willkommen.



> 01.08.2019: Christdemokraten begrüßen Personalzuwachs bei der Polizei

01.08.2019:

Christdemokraten begrüßen Personalzuwachs bei der Polizei

Mehr Polizisten sorgen für mehr Sicherheit im Kreis Unna

Die Polizei im Kreis Unna bekommt noch einmal mehr Personal. Das NRW-Innenministerium hat kürzlich die Personalverteilung für die 50 Polizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt. Dazu erklärt Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes:

„Die Zahl der Straftaten in unserem Land ist auf dem niedrigsten Stand seit 30 Jahren. Dennoch ist die Anzahl von Gewaltdelikten und die Gewaltbereitschaft nahezu unverändert hoch. Daher ist es wichtig, dass die Polizei weiterhin personell verstärkt wird.“

Die Kreispolizeibehörde Unna wird laut Innenministerium noch in diesem Jahr um gut vier Stellen verstärkt. Wie viele zusätzliche Kräfte die Polizei in Lünen erhält, ist noch nicht entschieden. Die Stadt Lünen gehört zur Polizeibehörde Dortmund. Dort wird die Verteilung vorgenommen.

Die Neuen sind sowohl Polizeibeamte als auch Innendienstmitarbeiter, die die Beamtinnen und Beamten von Verwaltungsaufgaben entlasten sollen, damit diese sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.

Pufke weiter: „In 2019 stellt das Land NRW zudem 2500 Polizeianwärter ein, die in drei Jahren ihre Ausbildung abgeschlossen haben und ihren Dienst antreten werden. Das ist Rekord. Damit setzt die schwarz-gelbe Landesregierung die angekündigten Stellenerhöhungen bei der Polizei konsequent um.“

Bei Regierungsantritt hatten CDU und FDP versprochen, NRW sicherer zu machen. „Die Polizei hat die volle Rückendeckung der Landesregierung. Die Bürgerinnen und Bürger merken, dass sich etwas zum Besseren verändert“, so Pufke. Man sei auf dem richtigen Weg, um verloren gegangenes Vertrauen in der Bevölkerung zurückzugewinnen. Wichtige Punkte auf diesem Weg seien die Null-Toleranz-Strategie von Innenminister Herbert Reul (CDU) gegenüber kriminellen Clans, eine bessere Ausstattung der Sicherheitsbehörden und die massiven Stellenerhöhungen, um eine höhere Präsenz der Polizei vor Ort zu gewährleisten.

Hintergrund:

Bis zum Jahre 1996 gab es kein an objektivierten Maßstäben ausgerichtetes Verteilsystem der Polizeikräfte in Nordrhein-Westfalen. Die Verteilung erfolgte aufgrund politisch gesteuerter Parameter. Ab 1996 erfolgte die Verteilung aufgrund der sogenannten „Belastungsbezogenen Kräfteverteilung (BKV)“. Das Verfahren der BKV folgt dem Anspruch, dass sich Polizei dort konzentriert, wo die größten Anforderungen bestehen. Deshalb wird jährlich, nach belastungsbezogenen Kriterien die Grundlage für das im Nachersatzverfahren zu verteilende Personal festgelegt.


> 31.07.2019: CDU-Kreisvorstand: „Kreis Unna ist kein Notstandsgebiet!“

31.07.2019:

CDU-Kreisvorstand: „Kreis Unna ist kein Notstandsgebiet!“

Christdemokraten fordern Maß und Mitte bei der Klimadiskussion

Die Christdemokraten haben sich am Dienstag in ihrer turnusmäßigen Kreisvorstandssitzung intensiv mit den mittlerweile in fast allen Kommunen des Kreises vorliegenden Anträgen zur Ausrufung des „Klimanotstandes“ auseinandergesetzt.



„Klar ist, dass der Klimawandel auch den Kreis Unna betrifft und dass die Folgen spürbar werden. Die Bewegung „Fridays for Future“ formuliert ohne Frage ein berechtigtes Anliegen“, so Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU Kreis Unna.

Die Bezeichnung „Notstand“ lehnen die Christdemokraten jedoch ab. „Von einem Notstand kann nicht die Rede sein. Das ist ein klar definierter Begriff“, erläutert Pufke. „Nimmt man die Ausrufung ernst, dann müssen sofort drastische Maßnahmen ergriffen werden.“ So wären zum Beispiel Energiefresser wie Schwimmbäder oder Eishallen, über deren Modernisierung bzw. Neubau aktuell diskutiert wird, mit Blick auf ihre Klimaschädlichkeit sofort vom Tisch. 

Die Ausrufung des Klimanotstandes als symbolischer Akt sei hingegen reine Augenwischerei. „DaPufke aktuelles Bild 2s kann doch nicht der Weg sein. Man könnte den Eindruck haben, dass dieser Ausdruck von den Initiatoren bewusst gewählt wurde, um in der Bevölkerung Ängste zu schüren“, meint Annika Dresen, stellvertretende Kreisvorsitzende aus Werne.
Angst ist aus Sicht des CDU-Kreisvorstandes kein guter Ratgeber. Daher setzen die Politiker auf Vernunft und Verantwortungsbewusstsein. Dazu Dresen: „Es sollte alles getan werden, was effizient ist. In den vergangenen Jahren ist im Kreis Unna ja bereits viel erreicht worden. Öffentliche Gebäude wurden für viel Geld unter energetischen Gesichtspunkten saniert, der ÖPNV und auch der Radverkehr ausgebaut.“

„Symbolpolitik lehnen wir ab. Die führt selten zum Ziel. Sinnvolle Maßnahmen und Entscheidungen mit Maß und Mitte begrüßen wir ausdrücklich“, fasst Marco Morten Pufke die Position der CDU im Kreis Unna zusammen. Ein entsprechender Antrag der CDU-Kreistagsfraktion wurde bereits am 2.7.19 im Kreistag mit großer Mehrheit beschlossen und wird nun von der Kreisverwaltung umgesetzt.


> 04.07.2019: Effektive Verbrechensbekämpfung funktioniert nicht mit Steinzeitmethoden

04.07.2019:

Effektive Verbrechensbekämpfung funktioniert nicht mit Steinzeitmethoden

Herbert Reul (CDU): „Polizei braucht hochmoderne Ausstattung!“

Die klare Aussage von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Dienstagabend: „Man kann die Sicherheitslage verbessern.“ Wie das geht, so Reul, das klingt einfach, ist aber in der Praxis oft kompliziert und erfordert große Beharrlichkeit.



Herbert Reul war auf Einladung der CDU Lünen und der CDU Kreis Unna in den Hansesaal nach Lünen gekommen. Dass das Thema „Innere Sicherheit – warum der Rechtsstaat konsequent sein muss“ hochinteressant ist, zeigte sich allein schon an der Zahl der Gäste: Weit über 200 Bürgerinnen und Bürger ließen bei schönstem Sommerwetter Garten oder Biergarten links liegen. Sie alle wollten lieber den Minister hören und sich mit ihm austauschen.

Und Reul erfüllte die Erwartungen seiner Zuhörer, die den trotz des ernsten Themas mit Humor gewürzten Vortrag häufig mit zustimmendem Beifall unterbrachen. „Sie brauchen Leute, genug und gute. Aber ich kann ja keine Polizisten backen“, erklärte Reul. Dennoch sei es richtig und wichtig, jetzt auszubilden. Jedes Jahr werden zudem 500 Verwaltungskräfte eingestellt, die die Polizei in Nordrhein-Westfalen von administrativen Aufgaben entlasten und so kurzfristig zu einer dringend nötigen Entspannung bei der Personalsituation führen.

Darüber hinaus muss die Polizei Zugang zu modernster Technologie haben. Dazu der Innenminister: „Mit Steinzeitmethoden ist eine effektive Verbrechensbekämpfung nicht möglich. Fast jeder Grundschüler hat heute ein Smartphone. Die Polizei hatte für ihre Arbeit keins. Warum nicht? Weil wir mit äußerst sensiblen Daten hantieren. Also mussten erstmal gesicherte Übertragungsnetze her.“

Stück für Stück geht es mit der Ausstattung der Beamten voran. Ballistische Helme, Bodycams, moderne Software, passende Einsatzfahrzeuge – die Liste der Anschaffungen ist lang und der Geldbedarf groß. „Sie können sich nicht vorstellen, wie manche Polizeiwachen aussehen. Auch da haben wir einen riesigen Investitionsstau“, schilderte Reul die zu Beginn seiner Amtszeit vor zwei Jahren vorgefundene Situation.

Auch im Bereich der Gesetzgebung sieht sich der Minister bestätigt: „Wir haben die Kennzeichnungspflicht der Beamten im Einsatz abgeschafft, denn wir vertrauen unseren Polizistinnen und Polizisten. Wir haben die strategische Fahndung etabliert, um auch bei offenen Grenzen innerhalb Europas Übertäter zu erwischen.“ Dies und die elektronische Fußfessel, die Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und der Videobeobachtung sowie die neu geschaffene Möglichkeit der Ingewahrsamnahme von Gefährdern helfen allesamt, die von Reul eingeführte Null-Toleranz-Strategie erfolgreich zu fahren.

„Wir müssen konsequent handeln, und zwar auch im Kleinen. Hier gelten Regeln und die setzen wir durch“, bekräftigte Reul. Die Kriminalitätsstatistik hat sich bereits verbessert, jedoch: „Wir dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen. Ein Paradies in Sachen Sicherheit gibt es nicht. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

Am Ende des kurzweiligen Abends bedankten sich Günter Langkau, Vorsitzender der CDU Lünen, und Marco Morten Pufke, CDU-Kreisvorsitzender, bei ihrem engagierten Gast für den regen Austausch. Sie verabschiedeten Herbert Reul unter großem Applaus des Publikums mit einem eigens für den Minister angefertigten „Cuadrolini“, das Motive aus allen zehn Städten und Gemeinden des Kreises Unna zeigt.



> 04.07.2019: Schüler Union für Hitzefrei für Oberstufenschüler

04.07.2019:

Schüler Union für Hitzefrei für Oberstufenschüler

Am vergangenen Wochenende traf sich die Schüler Union des Kreises in Unna zur mitgliederoffenen Kreisvorstandssitzung bei einer Temperatur von sehr warmen 28 Grad, um sich inhaltlich zu positionieren. Die Schüler Union ist die größte politische Schülerorganisation Deutschlands und setzt sich seit 1972 außerhalb der gesetzlichen Schülervertretungen für die Probleme, Belange und Interessen der Schüler ein. Sie versteht sich selbst als „Lobbyorganisation“ für Schüler.

Inhaltlich wurden in der Kreissitzung bereits verschiedene Themen angeschnitten, welche in den folgenden Monaten ausführlich diskutiert werden. Besonders möchte sich die Schüler Union im Kreis Unna für die bessere Schulung von Lehrern bezüglich digitaler Medien und gegen Politikverdrossenheit und Populismus von links und rechts einsetzen.


Außerdem positionierte sich die Schüler Union klar in der aktuellen Debatte um „Hitzefrei auch für Oberstufenschüler“: In NRW entscheidet jede Schule nach eigenem Ermessen, ab wann es Hitzefrei für die Schüler und Lehrer gibt. Nach Vorgabe des Bildungsministeriums ist eine Raumtemperatur von mehr als 27 Grad notwendig. Ab dieser Temperatur könnten die Schulleiter frei geben, müssen es aber nicht zwingend. Es gilt aber: Beträgt die Temperatur in den Räumen weniger als 25 Grad, darf es kein Hitzefrei geben.
Hitzefrei gilt aber grundsätzlich nur für Grundschüler und für die Jahrgangsstufen 5 bis 9.

Die Oberstufenschüler bekommen kein Hitzefrei, weil diese Schüler mit Gleichaltrigen verglichen werden, die sich in einem Ausbildungsverhältnis befinden. In diesem hat man allerdings ab einer Rauminnentemperatur von 26 Grad schon das Recht auf Maßnahmen für eine Temperatursenkung, und ab 35 Grad das Recht auf Freistellung.
Die Schüler Union des Kreises fordert daher: „Die Oberstufenschüler sollten mindestens unter den gleichen Bedingungen wie Azubis freibekommen, oder noch besser, genau wie ihre Mitschüler aus der Unter- bzw. Mittelstufe frei bekommen, da ab bestimmten Temperaturen sowohl für die Lehrer als auch für Oberstufenschüler der Unterricht unerträglich wird.“

Die zukünftigen Aktivitäten können über die Facebook oder Instagram Seite der Schüler Union Kreis Unna verfolgt werden. Neumitglieder sind ab 12 Jahren natürlich herzlich willkommen.


> 01.07.2019: Senioren Union Kreis Unna feiert den 30. Geburtstag

01.07.2019:

Senioren Union Kreis Unna feiert den 30. Geburtstag

Im Juni 1989 wurde im Bürgerhaus Heeren die Senioren Union der CDU Kreis Unna gegründet. Das nunmehr 30-jährige Bestehen wurde am 26. Juni 2019 in der Rohrmeisterei Schwerte gefeiert.

Der Kreisvorsitzende der Senioren Union, Ernst-Dieter Standop, konnte viele Mitglieder aus allen Stadtverbänden begrüßen, die trotz tropischer Temperaturen in die Rohrmeistere Schwerte gekommen waren. Darunter auch zwei Mitglieder der ersten Stunde: Karl-Heinz Römer aus Bergkamen und Karl Tytko aus Werne.

Zu den Ehrengästen zählten der Landesvorsitzende der Senioren Union, Helge Benda, der auch die Festrede hielt, der Kreisvorsitzende der CDU, Marco Morten Pufke, und der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Schwerte, Egon Schrezenmaier, die ein Grußwort an die Mitglieder richteten. In jeweils persönlichen Schreiben ließen der Bundesvorsitzende der Senioren Union, Professor Dr. Otto Wulff, und der General-sekretär der CDU, Paul Ziemiak , Grüße und Glückwünsche übermitteln.

Ein gemeinsames Kaffeetrinken gehörte zur Festveranstaltung genauso wie die musikalische Begleitung durch den Shanty-Chor der Kolpingfamilie St. Ewaldi aus Dortmund-Aplerbeck.


> 26.06.2019: Elke Middendorf in den EAK-Bundesvorstand gewählt

26.06.2019:

Elke Middendorf in den EAK-Bundesvorstand gewählt

Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU kam anlässlich des Evangelischen Kirchentags in Dortmund zu seiner 52. Bundestagung im Deutschen Fußballmuseum zusammen.



In seiner Eröffnungsrede machte der mit 95,38% in seinem Amt bestätigte Bundesvorsitzende Thomas Rachel MdB deutlich, dass es auf der Basis des Christlichen Menschenbildes darum geht, allen politischen und gesellschaftlichen Polarisierungen und Spaltungsversuchen entgegen zu treten. Er betonte: „Wer die Fundamente unseres Rechtsstaates, die Werte unseres Grundgesetzes und das friedliche Miteinander der unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen in unserer Gesellschaft mit Füßen tritt, stellt sich außerhalb des demokratischen Konsenses.“


Ministerpräsident Armin Laschet betonte die Bedeutung des EAK. „Der EAK war und ist eine wichtige Stimme in unserer CDU, gerade in Zeiten von Populismus und zunehmender rechter Gewalt.“


Pfarrer Hartmut Marks, Vorsitzender des EAK im Kreis Unna, gratulierte der stellvertretenden Landrätin Elke Middendorf aus Bergkamen zu ihrer Wiederwahl in den EAK-Bundesvorstand: „Sie vertritt unsere Anliegen im Bundes-EAK mit großem Engagement!“

Bild: Hartmut Marks



> 05.05.2019: Schüler Union für Impfpflicht

05.05.2019:

Schüler Union für Impfpflicht

Am 05.05.2019 traf sich der kürzlich gewählte Vorstand der Schüler Union des Kreises in Unna zum ersten Mal, um das anstehende Geschäftsjahr zu planen und sich inhaltlich zu positionieren. Die Schüler Union ist die größte politische Schülerorganisation Deutschlands und setzt sich seit 1972 außerhalb der gesetzlichen Schülervertretungen für die Probleme, Belange und Interessen der Schüler ein. Sie versteht sich selbst als „Lobbyorganisation“ für Schüler.



Ein Grußwort wurde von Marcal Zilian, dem Vorsitzenden der Jungen Union Holzwickede, gehalten.

Inhaltlich wurden in der Kreisvorstandssitzung bereits verschiedene Themen angeschnitten, welche in den folgenden Monaten ausführlich diskutiert werden. Besonders möchte sich die Schüler Union im Kreis Unna für die bessere Schulung von Schülern und Lehrern bezüglich digitaler Medien und gegen Politikverdrossenheit und Populismus einsetzen. Darüber hinaus spielt besonders das Thema „Europa“ eine große Rolle für die Schüler.

Außerdem positionierte sich die Schüler Union Kreis Unna klar hinter Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in der aktuellen Debatte um eine Impfpflicht für Schulkinder: „Wir begrüßen Jens Spahns Vorstoß für die Einführung einer bundesweiten Impfpflicht gegen die Masern für alle Kindergartenkinder und Grundschüler. Es gibt einfach keine andere Möglichkeit, diese Krankheit dauerhaft auszurotten. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass wir „Zwang“ der medizinischen Freiheit vorziehen, aber hierbei geht es um Menschenleben.“

Die zukünftigen Aktivitäten können über die Facebook oder Instagram Seite der Schüler Union Kreis Unna verfolgt werden. Neumitglieder sind ab 12 Jahren natürlich herzlich willkommen.


Auf dem Foto von links nach rechts: Jan Schmale, Tim Helge Stohlmann, Pia Buckemüller, Cederic Pedack und Lukas Berendes



> 06.05.2019: Landesparteitag als eindringlicher Wahlaufruf

06.05.2019:

Landesparteitag als eindringlicher Wahlaufruf

CDU Kreis Unna entsandte zwölf Delegierte nach Düsseldorf

Die CDU NRW hat sich am Samstag, 04. Mai, in Düsseldorf zum 42. Landesparteitag versammelt. Mit von der Partie waren aus dem Kreis Unna: Marco Morten Pufke, Tobias Hindemitt, Elke Middendorf und Stephan Wehmeier (Stadtverband Bergkamen), Wolfgang Harwardt und Sibylle Weber (Stadtverband Fröndenberg/Ruhr), Isabel Drescher, Frank Markowski und Pascal Schoppol (Gemeindeverband Holzwickede), Heinrich Böckelühr (Stadtverband Schwerte), Wolfgang Barrenbrügge (Stadtverband Unna), Annika Dresen (Stadtverband Werne)

Eine leidenschaftliche Rede des gemeinsamen Spitzenkandidaten von CDU und CSU, Manfred Weber, machte den Parteitag in der Landeshauptstadt zu einem eindringlichen Aufruf zur Beteiligung an der bevorstehenden Europawahl.

Die Tatsache, dass die EU ein Garant für Frieden und Freiheit sei, werde von Populisten und Spaltern bewusst ignoriert. Diesen Kräften müsse gerade die CDU als Europapartei der ersten Stunde kategorisch entgegentreten. „Wenn andere Mauern bauen, will ich noch mehr Brücken bauen“, wandte sich Manfred Weber gegen das zunehmende nationalistische Denken. Die Freiheit, innerhalb der EU zu leben, zu lernen und zu arbeiten, wo man möchte, sei heutzutage ein hohes Gut. Das dürfe nicht zugunsten vermeintlich individueller Interessen aufs Spiel gesetzt werden. Nach dem Wunsch von CDU/CSU soll Weber der Präsident der Europäischen Kommission werden.

Armin Laschet, CDU-Landesvorsitzender und Ministerpräsident von NRW beleuchtete das aktuelle Thema CO2-Steuer: „Einfach nur Nein sagen reicht nicht. Simple Besteuerung ist auch nicht die Antwort. Wir brauchen eine kluge Lösung durch eine marktwirtschaftliche CO2-Bepreisung. Dazu müssen wir eine sachliche Diskussion in der CDU und in der Bundesregierung führen, damit wir zu nachhaltigen Lösungen kommen.“

Aus dem Kreisverband Unna wurde in Düsseldorf Ina Scharrenbach, Landesministerin aus Kamen, mit dem drittbesten Ergebnis von weit über einhundert Bewerbern als Delegierte zum Bundesparteitag und zum Bundesausschuss gewählt. Heinrich Böckelühr aus Schwerte wurde mit einem ebenfalls sehr guten Ergebnis Ersatzdelegierter für die beiden Gremien.



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