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CDU Kreisverband Unna
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> Senioren Union: Pflege in Deutschland - sind wir gerüstet


Senioren Union: Pflege in Deutschland - sind wir gerüstet



„Geld allein pflegt nicht. Es werden Menschen gebraucht, die sich kümmern.“ Das war eine Kernaussage von Staatssekretär Karl-Josef Laumann auf der gemeinsamen Veranstaltung der CDU-Senioren-Union und Jungen Union im Schmallenbachhaus in Fröndenberg.

Gastredner Karl-Josef Laumann, Bevollmächtigter der Bundesregierung für Patienten und Pflege, kennt die Unzulänglichkeiten der Pflegeversicherung. In seiner Rede wies er auf folgende Schwerpunkte zukünftiger Gesetzesanpassungen hin:

Ändern soll sich die Definition des Pflegefalles. In Zukunft wird der individuelle Grad der Selbständigkeit eines Menschen das Ausmaß der Pflege bestimmen. Damit wird auch den Bedürfnissen von Demenzkranken Rechnung getragen.

Die Tagespflege muss ausgebaut werden, um Menschen bei der Betreuung ihrer Angehörigen zu entlasten.

Es müssen mehr Pflegekräfte ausgebildet werden. Pflegeberufe müssen attraktiv sein, damit genügend Menschen motiviert werden, den Pflegeberuf zu wählen.

Überflüssige Bürokratie muss abgebaut werden. Pflegekräfte sollen nicht Akten anlegen und bearbeiten, sie sollen andere Menschen pflegen.

Die ärztliche Versorgung in den Alten- und Pflegeheimen muss verbessert werden.

Ehrenamtliches Engagement ist notwendig, damit den zu Pflegenden eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird.



> Ina Scharrenbach MdL: Nachtragshaushalt zu den Kosten der Flüchtlingsunterbringung in den Städten und Gemeinden im Kreis Unna


Ina Scharrenbach MdL: Nachtragshaushalt zu den Kosten der Flüchtlingsunterbringung in den Städten und Gemeinden im Kreis Unna

In diesen Tagen wird im Landtag Nordrhein-Westfalen der Zweite Nachtragshaushalt für das Jahr 2015 verhandelt. Mit diesem Nachtragshaushalt werden insbesondere Investitionsmittel für Flüchtlingsunterkünfte bereitgestellt werden. Für die neue Zentrale Unterbringungseinheit des Landes Nordrhein-Westfalen auf dem ehemaligen Gelände der Landesstelle Unna-Massen werden 5,3 Millionen Euro Investitionsgelder zur Verfügung gestellt.

Ina Scharrenbach MdL (CDU): „Die CDU nimmt zur Kenntnis, dass mit dem Nachtragshaushalt eine Unterstützung für Flüchtlinge aufgegriffen wird. Dennoch bleibt festzustellen, dass nach wie vor bei der Landesregierung kein Gesamtkonzept im Zusammenhang mit dem anhaltend hohen Zustrom von Menschen in unser Land erkennbar ist. Es bleibt auch nach über 1,5 Jahren erhöhter Flüchtlingszahlen bei einem eher kurzfristigen Krisenmanagement durch die Landesregierung statt einem vernünftigen Konzept, welches die Interessen der Städte und Gemeinden einbezieht.

Bisher ist im Nachtragshaushalt kein Cent enthalten, um unsere Städten und Gemeinden bei der Flüchtlingshilfe zu entlasten. An dieser Stelle hilft einmal mehr der Bund aus und zwingt damit das Land gleichermaßen tätig zu werden. Mit dem gestrigen Ergebnis des Bund-Länder-Gipfels zur Flüchtlingspolitik, stellt die CDU-geführte Bundesregierung NRW abermals 54 Mio. Euro zur Weiterleitung an die Kommunen zur Verfügung. Erfreulicherweise hat die Landesregierung inzwischen gelernt und angekündigt, das Geld dieses Mal vollständig an die Kommunen weiterzuleiten, und nicht wie beim letzten Mal, Gelder zur Sanierung des Landeshaushaltes zurückzuhalten.“ Die CDU geht davon aus, dass bis zur letzten Abstimmung in der kommenden Woche im Plenum des Landtages, der Zweite Nachtragshaushalt noch einmal geändert wird, damit die Städte und Gemeinden die zusätzlichen Mittel rasch bekommen können.

Mit der vorgezogenen Bundeshilfe von 54 Mio. Euro für 2015 muss NRW mit dem gleichen Betrag aufkommen. Nach Berechnungen der CDU-Landtagsfraktion NRW entfallen damit auf

Bergkamen: + 283.118 Euro in 2015
Bönen: + 112.388 Euro
Fröndenberg: + 133.384 Euro
Holzwickede: + 100.364 Euro
Kamen: + 253.802 Euro
Lünen: + 491.618 Euro
Schwerte: + 275.520 Euro
Selm: + 161.750 Euro
Unna: + 356.414 Euro
Werne: + 188.484 Euro

Keine Entspannung jedoch ergibt sich bei dem Thema Gesundheitskosten: Der Nachtragshaushalt sieht eine Erhöhung der Mittel um 650.000 Euro vor. Scharrenbach weiter: „650.000 Euro mehr sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Wichtig wäre eine Absenkung des Grenzbetrages von derzeit 70.000 Euro auf mindestens 50.000 Euro, so wie die CDU es fordert, damit die Städte und Gemeinden mi der gesundheitlichen Versorgung der vor Krieg und Gewalt fliehenden Menschen nicht alleine gelassen werden.“


> Ina Scharrenbach MdL: Wie geht es mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf für das Westfälische Ruhrgebiet weiter?


Ina Scharrenbach MdL: Wie geht es mit dem Kompetenzzentrum Frau & Beruf für das Westfälische Ruhrgebiet weiter?

Zum 30. Juni 2015 läuft die aktuelle Förderung aus; eine Anschlussfinanzierung ab dem 1. Juli 2015 ist noch nicht gesichert. Eigentlich wollten die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Ina Scharrenbach (Kreis Unna) und Claudia Middendorf (Dortmund) dazu heute Ministerin Barbara Steffens (Bündnis `90/DIE GRÜNEN) im Frauenausschuss des Landtages befragen. Aber: Dieser wurde ohne Angabe von Gründen abgesagt. Nun haben die beiden Abgeordneten eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, um Klarheit in der Sache zu bekommen.

„Wir möchten wissen, welche Lösung die Landesregierung für die weitere Zukunft unseres gemeinsamen Kompetenzzentrums anstrebt und welche Gründe für die Steigerung des Eigenanteils genannt werden. Auch wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einem Auslaufen der Anstellungsverträge zum 30.06.2015 betroffen sind und wie sich die Situation bei den anderen im Land vorhandenen Einrichtungen gestaltet, ist von großem Interesse für uns.“ betonen Scharrenbach und Middendorf.

Hintergrund: Träger des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaften aus dem Kreis Unna und Dortmund. Im Kompetenzzentrum werden 4,5 Vollzeitstellen vorgehalten, deren Inhaber nur über befristete Verträge bis zum 30. Juni 2015 verfügen. Ohne Anschlussfinanzierung müssen die Arbeitnehmer ihren Hut nehmen.

„Erst kurz vor Toresschluss hat sich das Landesministerium über die Bezirksregierung Arnsberg zur künftigen Eigenbeteiligung der Stadt Dortmund bei einer Anschlussfinanzierung geäußert. Bislang wurde immer von einem zehnprozentigen Eigenanteil der Träger ausgegangen, der aber nun auf über 20 Prozent ansteigen soll. Der Fortbestand des Kompetenzzentrums und die Beschäftigung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den 30. Juni 2015 hinaus sind gefährdet.“, sagen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Ina Scharrenbach und Claudia Middendorf.

Konkret bedeutet dies für Dortmund, dass statt der 112.500 Euro dann rund 220.000 Euro aufzubringen wären. Die WFG Kreis Unna ihr Interesse an einer weiteren Förderung auch unter geänderten Förderbedingungen signalisiert. Aber ohne Partner dürfte es für die WFG Kreis Unna schwierig sein, das Projekt alleine zu stemmen.

Scharrenbach und Middendorf weiter: „Die Zeit drängt. Egal wie man politisch zu den Kompetenzzentren Frau & Beruf steht, ist es jedenfalls nicht akzeptabel, wenn kurz vor Schluss die Finanzierungsgrundlagen durch das Ministerium derart geändert werden, dass städtische Träger vor dem Hintergrund der eigenen Finanzsituation überlegen, ob sie das Projekt überhaupt weiterführen können oder nicht. Für die Mitarbeiter bringt das ganze Verfahren in einem Hohe Maße Verunsicherung: Wenn in den kommenden 13 Tagen keine Lösung gefunden wird, stehen sie ab dem 1. Juli 2015 ohne Arbeit dar. So geht man nicht miteinander um!“


> Pflege in Deutschland - sind wir gerüstet?


Pflege in Deutschland - sind wir gerüstet?

Unter diesem Motto laden CDU-Senioren-Union und Junge Union im Kreis Unna gemeinsam zu einer Veranstaltung ein, in der Politik und Praxis das „Pflegethema“ behandeln werden. Die Veranstaltung findet am 22. Juni 2015 im Altenzentrum Schmallenbachhaus in Fröndenberg statt, Beginn ist 16.30 Uhr, Einlass schon ab 16.00 Uhr.

Vor dem Hintergrund, dass die Zahl pflegebedürftiger Menschen in Nordrhein-Westfalen bis 2050 auf fast eine Million ansteigt und damit doppelt so hoch sein wird wie zur Zeit, müssen wir uns der Frage zuwenden, ob und wie die Pflege auch zukünftig sichergestellt werden kann.

Das Impulsreferat wird der „Patientenbeauftragte“ der Bundesregierung, Staats-sekretär Karl Josef Laumann halten. Im Anschluss daran wird eine Podiums-diskussion mit Vertretern aus Politik und Praxis stattfinden. Der heimische Bundes-tagsabgeordnete Hubert Hüppe, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages , wird Teilnehmer der Podiumsdiskussion sein.

Gäste sind herzlich willkommen.


> Bianca Dausend aus Schwerte erhält Helene Weber Preis 2015


Bianca Dausend aus Schwerte erhält Helene Weber Preis 2015



Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig ehrt zwanzig Preisträgerinnen für Ihr außergewöhnliches kommmunalpolitisches Engagement  Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig hat heute in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin zwanzig ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet für ihr besonderes Engagement mit dem Helene Weber Preis 2015 ausgezeichnet. Unter den Preisträgerinnen ist auch Bianca Dausend aus Schwerte, die von Bundestagsabgeordnetem Hubert Hüppe für den Preis vorgeschlagen wurde und die die Jury aufgrund ihres politischen aber auch ehrenamtlichen Engagement überzeugte. Der Preis ist nach Helene Weber einer politischen und zivilgesellschaftlich wirkenden Politikerin benannt, die eine der Mütter des Grundgesetzes war.  "Den Preis nehme ich stellvertretend für die vielen Frauen entgegen, die sich ehrenamtlich engagieren und damit Zeit und Zuversicht in unser wundervolles Land einbringen" so Bianca Dausend, die den Preis darüber hinaus als "Mutmacher" für Neueinsteigerinnen in die Politik sieht. Der Helene Weber Preis wird bereits zum dritten Mal verliehen - inzwischen gibt es 50 Preisträgerinnen. Diese engagieren sich zum Beispiel als Mentorinnen für Nachwuchspolitikerinnen im Helene Weber Kolleg, der ersten bundesweiten und parteiübergreifenden Plattform für politisch engagierte Frauen. Anliegen des Preises wie des Kollegs ist es, die Kommunalpolitik als "Basis der Demokratie" zu stärken und mehr Frauen für kommunalpolitische Mandate zu gewinnen. "Vorbilder wie Bianca Dausend sind wichtig. Durch ihr Beispiel und ihre Aktivitäten ermutigen sie andere Frauen, Verantwortung zu übernehmen und sich kommunalpolitisch zu engagieren", so Hubert Hüppe, der sich mit dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Schwerte Jürgen Paul über die Auszeichnung ihrer Schwerterin freuen. Der Helene Weber Preis und das Helene Weber Kolleg werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Projektträgerin ist die EAF Berlin (Europäische Akademie für Frauen in der Politik und Wirtschaft.



> 13 CDU-Delegierte aus dem Kreis Unna beim Landesparteitag in Essen


13 CDU-Delegierte aus dem Kreis Unna beim Landesparteitag in Essen

Im 70. Jahr ihres Bestehens gibt sich die CDU-NRW ihr erstes eigenes Grundsatzprogramm. Der 37. Landesparteitag der CDU am 13. Juni in der Messe Essen bildet den Abschluss eines intensiven, über zweijährigen Diskussionsprozess, an dem zahlreiche Mitglieder und Mandatsträger der Christdemokraten zwischen Rhein, Ruhr und Weser mitgewirkt haben. Auch der CDU-Kreisverband Unna war in diese Arbeit eingebunden und hat eigene Vorschläge für das Grundsatzprogramm der CDU-NRW erarbeitet. Das neue Programm soll die Grundlage für das politische Handeln der kommenden Jahre bilden. „Ich freue mich auf konstruktive Beratungen und eine lebhafte Diskussion in Essen“, sagt der heimische CDU-Kreischef Marco Morten Pufke. Gemeinsam mit zwölf weiteren Delegierten reist er zu dem Kongress nach Essen. Dort stehen dann nochmals fünf weitere Änderungsanträge der CDU im Kreis Unna zu Abstimmung. Besonderer Höhepunkt der Tagung ist neben der Beratung und Verabschiedung des neuen Grundsatzprogramms eine Rede des ehemaligen Landesvorsitzenden der CDU-NRW und sächsischen Ministerpräsidenten, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf.

Am 37. Landesparteitag der CDU-NRW am 13. Juni in Essen nehmen als Delegierte teil:
Ina Scharrenbach MdL (Kamen), Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Jörg Schindel (beide Schwerte), Hubert Hüppe MdB, Wilhelm Jasperneite (beide Werne), Marco Morten Pufke, Elke Middendorf, Stephan Wehmeier (alle Bergkamen), Wolfgang Harwardt (Fröndenberg), Frank Markowski (Holzwickede), Friedhelm Schroeter (Lünen), Gerhard Meyer, Wolfgang Barrenbrügge (beide Unna).



> Investitionsprogramm des Bundes für finanzschwache Kommunen bietet große Chancen für den Kreis Unna - Hubert Hüppe MdB: Ruhrgebiet und Kreis Unna müssen nun zielgerichtet in Infrastruktur investieren


Investitionsprogramm des Bundes für finanzschwache Kommunen bietet große Chancen für den Kreis Unna - Hubert Hüppe MdB: Ruhrgebiet und Kreis Unna müssen nun zielgerichtet in Infrastruktur investieren

Berlin/Kreis Unna. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe begrüßt das am Donnerstag mit einigen Änderungen beschlossenen Gesetz zur Förderung von Investitionen finanzschwacher Kommunen. Damit unterstützt der Bund die Kommunen mit insgesamt 5 Mrd. Euro zur Stärkung ihrer Investitionstätigkeit. In der Diskussion steht derzeit in welche Bereiche die investiven Mittel fließen dürfen. Dies ist gerade für die teilweise marode Infrastruktur des Ruhrgebietes von äußerster Wichtigkeit.

Hubert Hüppe freut dabei besonders, dass „ich gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen aus dem Ruhrgebiet weitere Änderungen am Gesetzentwurf zugunsten der Kommunen zwischen Duisburg und Hamm erreichen konnte.“ So wurde der explizite Ausschluss des ÖPNV bei städtebaulichen Investitionen einschließlich des altersgerechten Umbaus und Barriereabbaus aufgehoben. Damit sind sowohl bauliche Maßnahmen an Haltestellen wie auch Investitionen in das rollende Material des Personennahverkehrs möglich.

Die Beschränkung der Fördermittel auf Lärmbekämpfung an Straßen hat eine Aufweitung erfahren. Den Ländern wird eine „weite Auslegung“ der Lärmbekämpfung zugebilligt, so dass beispielsweise auch Investitionen in die Erneuerung von maroden Straßenbelägen zur Lärmreduktion gestattet sind.

„Mit der Ausweitung der Förderkulisse, haben die Kommunen im Ruhrgebiet, also auch die zehn Städte und Gemeinden im Kreis Unna, die Möglichkeit zielgerichtet in die zum Teil marode Infrastruktur zu investieren. Einige Straßen im Kreisgebiet befinden sich in einem erbarmungswürdigen Zustand, hier kann nun Abhilfe geschaffen werden“, erklärt Hüppe. Auch sei es nunmehr möglich, zum Beispiel Bushaltstellen behindertengerecht umzubauen. „Die Kommunen sind jetzt aufgefordert Investitionsbedarfe zu benennen,“ so Hüppe abschließend.


> Vorstand der Senioren Union im Kreis Unna im Amt bestätigt


Vorstand der Senioren Union im Kreis Unna im Amt bestätigt



Die Mitgliederversammlung der CDU Senioren-Union im Kreis Unna hat den alten Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Neuer und alter Vorsitzender ist Ernst-Dieter Standop aus Kamen, Franz Rottinger aus Unna und Rudi Hölmer aus Fröndenberg wurden als stellvertretene Vorsitzende ebenfalls wiedergewählt.

Der Vorsitzender konnte Helge Benda, Vorsitzender der CDU-Senioren-Union Bezirk Ruhr, Marco Morten Pufke, Vorsitzender der CDU im Kreis Unna und Gerhard Meyer, Stadtverbandsvorsitzender der CDU Unna als Gäste bei den CDU-Senioren begrüßen.

Foto Hellweger Anzeiger



> Evangelischer Arbeitskreis wählt Kreisvorstand


Evangelischer Arbeitskreis wählt Kreisvorstand



Der Kreisvorstand des Evangelische Arbeitskreises im Kreis Unna (EAK) wurde im Rahmen seiner Mitgliederversammlung neu gewählt. Alter und neuer Vorsitzender ist der Werner Pfarrer Hartmut Marks. Als seine Stellvertreterinnen wurden die stellvertretende Landrätin Elke Middendorf und die Schwerterin Bianca Dausend ebenfalls im Amt bestätigt, wobei Bianca Dausend auch weiterhin Pressesprecherin des EAK bleibt. Seit fast zwei Jahren gehört Bianca Dausend auch dem Landesvorstand des EAK an. Einer der ersten Gratulanten war der Budestagsabgeordnete Hubert Hüppe, der die Arbeit des Evangelischen Arbeitskreises und das jährlich stattfindende Ethikforum bei seiner Ansprache ebenso lobend hervorhob wie das beeindruckende Ergebnis des gewählten Kreisvorstandes. Zum Schriftführer wurde Martin Stoltefuß (Unna) gewählt. Beisitzer wurden: Benno Siebel (Unna), Heide Willimek (Werne), Stefan Schafflick (Werne). Als Referent des Abends begrüßte der Kreisvorstand den Pfarrer und Buchautor Kai-Uwe Schroeter, der zum Thema Spionage referierte.



> Stellungnahme der Kreisvorsitzenden Bianca Dausend der Frauen Union zum Tag der Entgeltgleichheit:


Stellungnahme der Kreisvorsitzenden Bianca Dausend der Frauen Union zum Tag der Entgeltgleichheit:

Mit der gesetzlichen Einführung einer Geschlechterquote haben wir gerade das Signal gesetzt: Wir wollen mehr Frauen in Führungspositionen. Nicht nur Frauen setzen dieses Signal, sondern auch Männer, wie Volker Kauder (Fraktionsvorsitzender der Bundes-CDU) setzt sich in aller Deutlichkeit für die Geschlechterquote ein. Zum Tag der Entgeltgleichheit, dem sogenannten Equal Pay Day, wünschen wir uns, dass Frauen und Männer gemeinsam dafür eintreten, dass der Benachteiligung bei der Entlohnung entgegengewirkt wird. Es geht hierbei sicherlich auch darum Berufe im Dienste der Menschen, die auch heute noch typischerweise vor allem von Frauen gewählt werden, wirksam aufzuwerten. Wenn Forderungen nach mehr männlichen Lehrern - insbesondere an Grundschulen - erhoben wird, klingt das hervorragend und wünschenswert - kann aber nicht verordnet werden. Auch hier lässt sich eindeutig ein Zusammenhang zwischen Entlohnung und geschlechtspezifischer Berufswahl feststellen. In diesem Jahr ist es erst am 20.3. soweit, dass Frauen entsprechend den Männern entlohnt werden. Bis zu diesem Tag sind sie, da sie 22 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, im übertragenen Sinne gratis arbeiten gegangen. Diese Ungerechtigkeit ist nicht tolerabel und wir müssen uns alle dafür einsetzen, dass Mädchen nicht in dem Bewusstsein einer schlechteren Bezahlung groß werden müssen.

Förderung und Chancengleichheit für Frauen und Männer, das ist das Ziel, leider ist der Weg dahin steiniger als noch vor Jahren vermutet.


> Scharrenbach MdL: Wie geht es weiter mit der Schulsozialarbeit


Scharrenbach MdL: Wie geht es weiter mit der Schulsozialarbeit

Am 26. November 2014 verkündete Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, dass sich das Land Nordrhein-Westfalen nun doch an der weiteren Finanzierung der Schulsozialarbeit beteiligen werde. 48 Millionen Euro pro Jahr stellt die Landesregierung dafür ab 2015 bis 2017 zur Verfügung. Weitere 30 % - sprich rund 19,8 Millionen Euro – sollen die Kreise und kreisfreien Städte selbst aufbringen.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach fragte nun bei der Landesregierung nach, welche Kreise und kreisfreien Städte das „Angebot" der Landesregierung zur Fortführung der Schulsozialarbeit angenommen haben und in welcher Höhe sie Gelder bereits bekommen haben. Antwort: Fehlanzeige. Die Landesregierung kann mit Stand Anfang März 2015 nicht sagen, wie viele Kommunen die anteilige Landesfinanzierung in Anspruch nehmen werden. Denn: Ein zugehöriger Erlass wurde erst Mitte Februar 2015 veröffentlicht.

Auch im Kreis Unna hört man zu diesem Thema derzeit wenig. Sollte der Kreis Unna die Landesfinanzierung in Anspruch nehmen wollen, müsste er rund 540.000 Euro Eigenmittel aufbringen, um 1,26 Millionen Euro vom Land NRW zu erhalten. Bisher haben die zehn Städte und Gemeinden des Kreises Unna eine zeitlich befristete Fortführung der Schulsozialarbeit bis zum 30. Juni 2015 vollständig aus eigenen Mitteln gestemmt, nachdem Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) erklärt hat, dass sich der Bund an der Weiterfinanzierung nicht beteiligen werde.

Ina Scharrenbach MdL: „Augenscheinlich hat die Kraft-Kutsche im November 2014 die galoppierenden Pferde des Landessozialministerium überholt. Anders lässt es sich nicht erklären, dass erst vollmundig gesagt wird, dass sich das Land NRW an der Finanzierung der Schulsozialarbeit beteiligt, aber der zugehörende Erlass erst rund drei Monate später auf den Weg gebracht wird. Die CDU Nordrhein-Westfalen versteht die Schulsozialarbeit als Teil des Systems „Schule": Sie gibt Kindern und Jugendlichen eine helfende Hand und bietet Unterstützung dort an, wo sie erforderlich ist. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Pädagoginnen und Pädagogen kann sie zu einem positiven „Lernort" und damit zu einem positiven „Lebensort" für Kinder und Jugendliche einen erheblichen Beitrag leisten. Kurzum: Ich bin sehr gespannt, ob und wann der Kreis Unna hier nun seine Hausaufgaben macht und ob er die Landesmittel bis 2017 in Anspruch nehmen will, um die Schulsozialarbeit zumindest für die nächsten Jahre im Kreis Unna abzusichern."

Einen Ausblick, insbesondere für Kommunen, die sich in schwieriger Haushaltslage befinden, gab die Landesregierung: „An der Förderung können auch Kommunen in schwieriger Haushaltslage teilhaben. Sie können die verbleibenden Eigenanteile in ihre langfristig angelegten Haushaltssanierungspläne und Haushaltskonsolidierungskonzepte einplanen, ohne dass bereits deshalb die gesetzlich erforderliche Genehmigung verweigert wird.", ließ die Landesregierung Ina Scharrenbach MdL wissen.


> Kreisvorstand Frauen Union führt Themenreihe Demenz ins Kino


Kreisvorstand Frauen Union führt Themenreihe Demenz ins Kino

Einen besonderen Einstieg in die Vorstandsarbeit zum Thema Demenz wählte der Kreisvorstand der Frauen Union im Kreis Unna. Die Vorstandsfrauen sahen zum Auftakt ihrer Schwerpunktreihe Demenz den Film „Honig im Kopf“ von Til Schweiger, der sich mit der Alzheimer Demenzerkrankung und den Auswirkungen auf das familiäre Umfeld auseinandersetzt. In der anschließenden Diskussion zum Thema war sich der Kreisvorstand einig, dass das Thema Demenz viel stärker thematisiert werden müsse. „Darüber hinaus gilt es das Hilfsangebot für pflegende Angehörige weiterhin an die Alltagsbedürfnisse Pflegender anzupassen“, so die Kreisvorsitzende Bianca Dausend, die die Gesellschaft vor dem Hintergrund der stark einsteigenden Anzahl der Neuerkrankungen vor große Herausforderungen gestellt sieht.


> CDU-Kreisverband beteiligt sich an Diskussion zum Grundsatzprogramm der CDU NRW Programmkommission unter Leitung von Ina Scharrenbach MdL eingerichtet


CDU-Kreisverband beteiligt sich an Diskussion zum Grundsatzprogramm der CDU NRW Programmkommission unter Leitung von Ina Scharrenbach MdL eingerichtet



Die NRW CDU geht neue Wege im politischen Diskurs und bindet die Parteibasis im Rahmen eines offenen Verfahrens in die Erarbeitung eines Grundsatzprogramm ein. „Die CDU im Kreis Unna begrüßen ausdrücklich die Öffnung zur Basis hin. Es ist wichtig, dass die Landespartei ihr Grundsatzprogramm an der Lebenswirklichkeit der Menschen ausrichtet“, erklärt der Kreisvorsitzende der CDU, Marco Morten Pufke. Themen wie Familie, Bildung, Wirtschaft, innere Sicherheit und solide Finanzen bilden seit jeher den Markenkern der CDU. „Dafür steht die CDU – an diesen Stellen unterscheiden wir uns von anderen Parteien. Das muss im Grundsatzprogramm deutlich herausgearbeitet werden“, fordert Pufke.

„Nach monatelangem Diskussions- und Schreibprozess unter Beteiligung zahlreicher Mitglieder hat sich ein Programmentwurf entwickelt, der zu allen wesentlichen landespolitischen Themen eine Aussage trifft“, so Dr. Guido Hitze, Abteilungsleiter Politik beim CDU Landesverband NRW, der dem Kreisvorstand den Entwurf des Grundsatzprogramms vorstellte. „Um das Land Nordrhein-Westfalen wieder handlungsfähig machen zu können, müssen wir zu aller erst die Finanzen in Ordnung bringen,“ erklärt Hitze. Dies könne nur über eine vernünftige Wirtschaftspolitik gelingen. Auch hierzu werde das Grundsatzprogramm Aussagen treffen.

Die CDU im Kreis Unna hat eine Programmkommission unter Vorsitz der stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Ina Scharrenbach MdL (Kamen) eingerichtet. Gemeinsam mit Friedhelm Schröter (Lünen), Bianca Dausend (Schwerte), Sibylle Weber (Fröndenberg), Elke Middendorf und Marco Morten Pufke (beide Bergkamen) wird Scharrenbach den Programmentwurf beraten und ggf. Änderungs- bzw. Ergänzungsanträge erarbeiten. Am 14. März 2015 finden in Rheda-Wiedenbrück Foren zu den einzelnen Themenkomplexen statt.  Das Grundsatzprogramm der CDU NRW soll am 13. Juni 2015 beim Landesparteitag beschlossen werden.



> Klausurtagung: Fallzahlen der Wohnungseinbrüche im Kreis Unna gesunken - CDU Kreisvorstand begrüßt Präventionsprogramm der Polizei


Klausurtagung: Fallzahlen der Wohnungseinbrüche im Kreis Unna gesunken - CDU Kreisvorstand begrüßt Präventionsprogramm der Polizei



Der Kreis Unna war in den vergangenen Jahren gebeutelt, wenn es um die erfolgten Wohnungseinbrüche in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden ging. Grund genug für den Kreisvorstand der CDU sich während ihrer Klausurtagung in Münster intensiver mit dem Thema zu befassen. Als Referent zum Thema Einbruchskriminalität im Kreis Unna stellte Peter Andres, Leiter der Direktion Kriminalität im Kreis Unna die Konzepte, Einsatzzeiten und Präventionsmethoden der Kreispolizeibehörde vor. Insbesondere in der Zeit von Oktober bis März kommen die Präventions- und Ermittlungskonzepte zum Tragen, denn „in der dunklen Jahreszeit erfolgen die meisten Wohnungseinbruchsdiebstahle“, so Andres, der bessere Nachrichten als im Jahr 2013 im Gepäck hatte. So sind kreisweit die Wohnungseinbrüche im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. „Diese Entwicklung begrüßen wir sehr, auch wenn die Zahlen insgesamt natürlich immer noch viel zu hoch sind“, so der Vorsitzende des Kreisverbandes der CDU, Marco Morten Pufke, der gemeinsam mit den CDU Stadtverbänden und Ortsunionen vor Ort Veranstaltungen zur Prävention von Wohnungseinbrüchen durchführen möchte. „Die Polizei hat da sehr gute Programme zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen entwickelt, die man bei den Bürgerinnen und Bürgern einfach nur bekannt machen muss“, erklärt Pufke.

Pufke und seine Vorstandskollegen, zu denen auch die Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach und der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe gehören, nutzten die Gelegenheit und sagten der Polizei ihre Unterstützung zu, insbesondere mit Blick auf deren personellen Ausstattung. „Das Land muss jetzt mehr Polizisten ausbilden, um auch in Zukunft, vor dem Hintergrund der anstehenden Pensionierungswelle, die innere Sicherheit gewährleisten zu können. Da ist die Landesregierung in der Pflicht“, so Pufke abschließend.



> Rettungsdienst droht Ausbildungsnotstand


Rettungsdienst droht Ausbildungsnotstand

Ina Scharrenbach und Marc Lürbke zum gemeinsamen Eilantrag
Rettungsdienst droht Ausbildungsnotstand

Dem Rettungsdienst in Nordrhein-Westfalen droht der Ausbildungsnotstand. Das befürchten die Oppositionsfraktionen von CDU und FDP im Landtag Nordrhein-Westfalen und haben daher einen Eilantrag für die Plenarwoche eingereicht. Trotz öffentlicher Ankündigungen hat das Gesundheitsministerium bislang weder die Bestimmungen für die Vollausbildung, noch die Vorlage zur Anpassung der Zuständigkeitsverordnung veröffentlicht.

Die Folge: In Nordrhein-Westfalen kann mangels der notwendigen Regelungen keine Vollausbildung zum Notfallsanitäter begonnen werden. Obwohl das Bundesgesetz seit 2014 besteht, hat das NRW-Gesundheitsministerium die Ausbildungsregelungen bisher nicht erstellt.
Ina Scharrenbach, Expertin für den Rettungsdienst der CDU-Fraktion:
„Wir verfügen in Nordrhein-Westfalen im Bedarfsfallüber einen schlagkräftigen, leistungs- und einsatzfähigen Rettungsdienst. Dafür brauchen wir zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer und diese benötigen Möglichkeiten für Aus-, Fort- und Weiterbildung. Notfallsanitätern, die Unfallopfern und Notfallpatienten helfen wollen, darf daher nicht der Weg zu einer Ausbildung versperrt werden. Wir benötigen schnelle Verbesserungen, damit diese Menschen nicht länger auf eine Ausbildung warten müssen.“
Marc Lürbke, Sprecher für Bevölkerungsschutz, Sicherheit und Feuerwehr der FDPFraktion:
„Seit mehr als einem Jahr blockiert Rot-Grün die nötige Verbesserung des Rettungsdienstes. Haupt- und ehrenamtliche Helfer im Bereich des Rettungswesens sind eine tragende Säule unserer Zivilgesellschaft. Sie retten Leben und sind für die Bürgerinnen und Bürger da. Die Landesregierung hat es verschlafen, rechtzeitig sachgerechte Vorschläge zur Neufassung der rechtlichen Bedingungen für die Vollausbildung der Notfallsanitäter zu machen. Damit haben SPD und Grüne erhebliche Verunsicherungen bei allen Beteiligten geschaffen. Im Ergebnis steuern wir auf einen Ausbildungsnotstand zu.“


> Neujahrsgruß der Kreisvorsitzenden Bianca Dausend der Frauen Union der CDU im Kreis Unna: Politik nah am Menschen! „Frauen macht Eure Stadt stark - Macht Politik!“


Neujahrsgruß der Kreisvorsitzenden Bianca Dausend der Frauen Union der CDU im Kreis Unna: Politik nah am Menschen! „Frauen macht Eure Stadt stark - Macht Politik!“

Wir brauchen eine Politik, die wieder näher zu den Menschen kommt und deren Sorgen und Nöte ernst nimmt. Ich glaube nicht daran, dass die Menschen Politik verdrossen sind, sondern ich glaube, dass sie Politiker verdrossen sind! Aber, das ist auch unsere große Chance, können wir doch durch unsere Begeisterung für die Politik und die Menschen, wieder nah zu den Menschen in unseren Wahlkreisen kommen. "Politik nah am Menschen", das ist das Motto des Vorstandes der Frauen Union im Kreis Unna für das Jahr 2015 und gleichzeitig unser Auftrag. Frauen sind in den politischen Ämtern immer noch unterrepräsentiert. Dies zu ändern wird eine Aufgabe sein, der sich der Kreisvorstand der Frauen Union im Kreis Unna im Jahr 2015 mit besonderer Kraft widmet. Hierzu wird es ein Mentorinnen Programm geben. „Frauen macht Eure Stadt stark - Macht Politik!“, soll Neueinsteigerinnen für die Politik begeistern und Engagement möglich machen. Wir können alle Frauen aus dem Kreis Unna, die sich bislang noch nicht getraut haben aktiv in die Politik einzusteigen, ermutigen, den ersten Schritt zur Kontaktaufnahme zu gehen, denn dann werden sie bestens durch die ersten Schritte in die Politik gelotst und selbstverständlich durch das starke Netzwerk der Frauen Unionen im Kreis Unna gestärkt.

Wichtige Themen warten in unseren Städten und Gemeinden auf uns. Der demografische Wandel ist keinesfalls eine politische Worthülse, sondern in vielen Bereichen sichtbar gewordene Realität. Nun gilt es unseren Kreis Unna und damit die Städte und Gemeinden zukunftsfest zu machen. Wie gestaltet sich generationsübergreifendes Leben, wie wohnen wir in Zukunft, wie finanzieren Städte kommunales Leben in Zeiten knapper Kassen? Diesen Fragen müssen wir uns stellen und lebbare Antworten finden. Hierfür setzt sich auch in 2015 der Kreisvorstand der Frauen Union im Kreis Unna mit ganzer Kraft ein.

Kontaktaufnahme bei Fragen und Anregungen: Kreisvorsitzende Bianca Dausend Mail: info@dausendberatung.de Telefon 0171 3828218


> Ina Scharrenbach MdL: Altengerechte Quartiersentwicklung ist Hausaufgabe des Landes


Ina Scharrenbach MdL: Altengerechte Quartiersentwicklung ist Hausaufgabe des Landes

Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens fordert, dass der Bund Kommunen bei Planungs- und Strukturmaßnahmen im Zuge der Gestaltung von altengerechten Quartieren unterstützt.

Dazu Ina Scharrenbach, CDU-Landtagsabgeordnete: „Der Landtag hat im Herbst 2014 entschieden, die altengerechten Quartiersentwicklung in unseren Städten und Gemeinden vorantreiben zu wollen. Allerdings hat das von Ministerin Steffens verantwortete Haus bisher versäumt, die notwendigen Instrumente miteinander zu verzahnen. Bereits am 4. November 2014 habe ich das zuständige Bauministerium danach befragt, ob Kommunen auch eine finanzielle Förderung für Planungen zum Umbau von altengerechten Quartieren erhalten. Die Antwort des Ministeriums ist bezeichnend: Die finanzielle Förderung von Städten und Gemeinden, zum Beispiel für altersgerechte Quartiersentwicklung ist im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung nicht möglich. Gerade in diesem Bereich wäre es wichtig, den Städten und Gemeinden unterstützend unter die Arme zu greifen, damit älteren Menschen, die über wenig Einkommen verfügen, auch künftig altengerechte Wohnungen zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung stehen. Nicht der Ruf nach dem Bund ist hier des Rätsels Lösung, sondern einfach die Hausaufgaben in der eigenen Regierung machen: Programme miteinander sinnvoll verzahnen und Städte und Gemeinden in die Lage versetzen, aktiv für ihre Bürgerschaft Städtebaupolitik machen zu können. Oder sollte Minister Groschek sein millionenschweres Wohnraumförderprogramm am Ende gar nicht für Kommunen öffnen wollen?“

Auch eine zweite Forderung der Ministerin löst Irritationen bei der hiesigen Landtagsabgeordneten aus: Steffens fordert, dass der Bund Kommunen ein Mitspracherecht bei der Zulassung neuer Altenpflegeheime einräumt. Scharrenbach: „Der Kreistag Unna hat auf Anregung der CDU-Kreistagsfraktion von einem landesseitig (!) neu eingeräumten Recht Gebrauch gemacht und hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, eine verbindliche Bedarfsplanung für die altenpflegerische Angebotsstruktur auf den Weg zu bringen. Damit ist für neue Vorhaben im Kreis Unna eine Sperre eingetreten. Der Bedarfsplan ist bis zum 31. März 2015 vom Kreistag zu verabschieden. Die finanzielle Förderung von teil- und vollstationären Plätzen in Altenpflegeheimen im Kreis Unna wird dann von einer Bedarfsbestätigung abhängig gemacht. Dieses Gesetz stammt aus dem Hause Steffens und der Kreis Unna ist einer der ersten Kreise, der von dieser Möglichkeit Gebrauch macht. Insofern nutzen wir hier im Kreis die von Seiten des Landtages eingeräumten Möglichkeiten voll aus. Gerade auf diesen Punkt, Mitsprache der Kommunen beim Neubau von Altenpflegeheimen, haben SPD, CDU und Bündnis `90/Die Grünen im Landtag großen Wert gelegt. Kennt Frau Ministerin Steffens das eigene Gesetz nicht?“


> CDU-Bundesparteitag in Köln – Hubert Hüppe kandidiert erneut als Beisitzer


CDU-Bundesparteitag in Köln – Hubert Hüppe kandidiert erneut als Beisitzer

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe wird auf dem am Montag (08.12.) in Köln beginnenden Bundesparteitag der Christdemokraten erneut für den Bundesvorstand der Union kandidieren. Rückendeckung für seine Bewerbung erhält er neben dem CDU-Landesverband NRW auch von den sechs weiteren Delegierten des CDU-Kreisverbandes Unna, die mit ihm an den Rhein fahren werden. Der dreitägige Kongress findet auf dem Messegelände in Köln statt. 1.001 Delegierte, hunderte Journalisten und zahlreiche Gäste aus ganz Europa werden in der Domstadt zum 27. Bundesparteitag der CDU Deutschlands erwartet.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom, den der neue Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zelebrieren wird, beginnt der Parteitag mit einer Rede von CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie den Wahlen zum Bundesvorstand. Außerdem diskutieren die Delegierten in drei Foren die inhaltlich-programmatische Weiterentwicklung der Partei. Die Arbeitsgruppen widmen sich zentralen Politikfeldern wie der Zukunft der Arbeit, dem Zusammenhalt der Gesellschaft und einem nachhaltigen Leben. Am letzten Plenartag steht dann die Antragsarbeit im Mittelpunkt des Bundesparteitages. „Zu unserem Bundesparteitag wollen wir in dem Bewusstsein zusammenkommen, dass Veränderungen und Herausforderungen nicht nur Risiken, sondern vor allem Chancen mit sich bringen“, betont der heimische CDU-Kreisvorsitzende Marco Morten Pufke (Bergkamen).

Aus dem Kreis Unna werden insgesamt sieben Bundesparteitagsdelegierte nach Köln fahren:

Marco Morten Pufke (Bergkamen), Hubert Hüppe MdB (Werne), Ina Scharrenbach MdL (Kamen), Heinrich Böckelühr (Schwerte), Friedhelm Schroeter (Lünen), Helmut Krause (Kamen) und Wolfgang Barrenbrügge (Unna).



> 24.11.2014: Ina Scharrenbach: Aktuelles zur Schulsozialarbeit

24.11.2014:

Ina Scharrenbach: Aktuelles zur Schulsozialarbeit

Zuletzt hatte am 28. Oktober 2014 die CDU-Landtagsfraktion dafür geworben, die Schulsozialarbeit in NRW sicherzustellen. Damals lehnten SPD und Bündnis `90/Die Grünen den x-ten Antrag in der Sache ab. Heute kündigte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft an, dass das Land über drei Jahre rund 1.500 Schulsozialarbeiter mit 48 Mio. Euro finanzieren werde. Aber: Die Kommunen müssen einen Eigenanteil erbringen.

Für den Kreis Unna soll dieser bei rund 540.000 Euro liegen. Zahlreiche Kommunen im Kreis Unna haben sich gerade im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen mit der Fortsetzung der Schulsozialarbeit beschäftigt. Nun muss wieder neu überlegt werden.

Ina Scharrenbach MdL in einer ersten Bewertung: „Na endlich! Die Schulen stehen vor immensen Herausforderungen. Die schulische Inklusion will gemeistert werden, die Gestaltung der Berufsvorbereitung in den weiterführenden Schulen wird umgestellt und und und. Schulen brauchen heute Unterstützer im Lehr- und Lernalltag. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir im Kreis Unna irgendwie die geforderten 540.000 Euro zusammenkratzen werden, um den Schülerinnen und Schülern, den Lehrern und den Eltern die erforderliche Unterstützung im Schulalltag weiterhin zukommen lassen zu können. Steter Tropfen höhlt eben doch irgendwann den Stein – in diesem Fall: Hannelore Kraft.“


> Hausarzt-Aktionsprogramm wird kaum nachgefragt


Hausarzt-Aktionsprogramm wird kaum nachgefragt

In Bönen und Fröndenberg droht unverändert eine Gefährdung der Hausarzt-Versorgung; in Holzwickede droht auf mittlere Sicht eine Gefährdung der medizinischen Versorgung.* Bereits im Jahr 2009 wurde unter der damaligen CDU-geführten Landesregierung ein „Hausarzt-Aktionsprogramm“ auf den Weg gebracht. Die aktuelle Landesregierung führt das Programm fort und stellt jährlich 2,5 Mio. Euro zur Verfügung, um einen Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung leisten zu können. Der Anteil junger Ärztinnen und Ärzte, die im ländlichen Raum praktizieren wollen, nimmt kontinuierlich ab, während das Durchschnittsalter sowohl von Vertrags- als auch von Krankenhausärzten stetig steigt.

Mit dem Hausarztaktionsprogramm fördert das Land mit bis zu 50.000 Euro Niederlassungen, Anstellungen und Weiterbildungen im hausärztlichen Bereich in solchen Städten und Gemeinden, in denen in Zukunft die hausärztliche Versorgung durch das altersbedingte Ausscheiden von Hausärztinnen und Hausärzten bedroht bzw. gefährdet sein kann.

Aber: Das Programm wurde in 2013 kaum in Anspruch genommen. In 15 Fällen wurden Niederlassungen von Ärzten mit einem Volumen von rund 622.000 Euro, eine Anstellung in Höhe von rd. 39.000 Euro und neun Weiterbildungen in Höhe von 53.000 Euro gefördert – landesweit. Damit wurden von den 2,5 Mio. Euro Fördermitteln nur rund 781.000 Euro abgerufen.

Ina Scharrenbach, CDU-Landtagsabgeordnete: „Aktuell ist in 140 von 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen die hausärztliche Versorgung zumindest auf mittlere Sicht gefährdet. Das „Hausarzt-Aktionsprogramm“ hat die gewünschten Effekte bisher in der Fläche nicht erzielen können – trotz der finanziellen Anreize, die das Programm bietet, damit sich Ärzte vor Ort niederlassen. Ich halte es für unumgänglich, dass das „Hausarzt-Aktionsprogramm“ angesichts der vorliegenden Erkenntnisse dringend überarbeitet werden muss. Gleichzeitig muss die Bedeutung der Allgemeinmedizin im Medizinstudium gestärkt werden. Die CDU-Landtagsfraktion hat in einem umfassenden Antrag zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung diese Positionen aufgemacht. Der absehbare Ärztemangel hat seinen Grund nicht im fehlenden Interesse junger Menschen am Medizinstudium und am ärztlichen Beruf. Im Gegenteil: Der Arztberuf ist unverändert attraktiv für junge Menschen. Dies lässt sich schon anhand der hohen Bewerberzahlen an den Universitäten belegen. Es liegt in der Verantwortung der Landespolitik, jetzt endlich die Weichen für eine auch in Zukunft ausreichende ärztliche Versorgung in jeder Region unseres Landes zu stellen – auch für die Bürgerinnen und Bürger in Bönen, in Fröndenberg und in Holzwickede.“

*Aktualisierte Daten das Landesgesundheitsministeriums, 2014


> CDU-Landesvorstand nominiert Hubert Hüppe MdB für den Bundesvorstand


CDU-Landesvorstand nominiert Hubert Hüppe MdB für den Bundesvorstand

In seiner jüngsten Sitzung hat der Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen seine Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl eines neuen Bundesvorstands vorgeschlagen. Darunter auch den heimischen CDU Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe. Seit vier Jahren gehört Hüppe bereits dem höchsten Führungsgremium der CDU-Deutschlands unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel an. „Es ist wichtig, dass eine profilierte Persönlichkeit wie Hubert Hüppe die Interessen der Region im Bundesvorstand der CDU vertritt“, freut sich der CDU-Kreisvorsitzende Marco Morten Pufke über den Beschluss des Landesvorstands. Das Wort von Hubert Hüppe habe auf Bundesebene Gewicht. Das Ruhrgebiet könne auf Hüppe als Führsprecher in Berlin nicht verzichten. Neben Hüppe wurden der Landes- und Fraktionsvorsitzenden der CDU Nordrhein-Westfalen Armin Laschet für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden vorschgeschlagen. Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe und der Pflegebevollmächtigte der BundesregierungKarl-Josef Laumann werden für das Präsidum kandidieren.

Weiterhin nominierte der Landesvorstand als weitere Mitglieder des Bundesvorstands:

Dr. Ralf Brauksiepe MdB
Elmar Brok MdEP
Serap Güler MdL
Dr. Peter Liese MdEP
Sabine Weiss MdB
Daneben unterstützt der Landesvorstand den Kandidatenvorschlag der Senioren-Union der CDU Deutschlands, Herrn Professor Dr. Otto Wulff wieder zu einem Mitglied des Bundesvorstands zu wählen. Die Wahlen zum Bundesvorstand finden im Rahmen des 27. Bundesparteitags der CDU Deutschlands am 9./10. Dezember in Köln statt.


> Bianca Dausend ist neue Vorsitzende des Kreisvorstandes der Frauenunion im Kreis Unna


Bianca Dausend ist neue Vorsitzende des Kreisvorstandes der Frauenunion im Kreis Unna

Nach über 13 Jahren gibt die Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach den Vorsitz des Kreisverbandes der Frauenunion der CDU im Kreis Unna ab, da sie seit dem Sommer 2014 den Vorsitz der Frauenunion im Bezirk Ruhr übernommen hat. Mit 100 % wird die Schwerterin Bianca Dausend, die bereits Mitglied des Kreisvorstandes der Frauenunion war,  von den Frauen der Frauenunionen des gesamten Kreises Unna ins Amt gewählt. „Ich möchte gemeinsam mit dem Vorstand politische Akzente setzen, um für die Frauen und Männer des Kreises Unna Zukunft zu gestalten und im besten Sinne nah am Menschen zu sein“, stellte die Schwerter Ratsfrau Bianca Dausend dar. „Die Menschen sind nicht Politik-, sondern Politikerverdrossen und das müssen wir gemeinsam ändern, indem wir wieder nah an den Menschen Politik machen“, resümierte die engagierte Kommunalpolitikerin, die mit ihrem Format „Laufend im Gespräch“ bereits in Schwerte unter Beweis stellt, dass Bürgernähe für sie wichtig ist, begibt sie sich doch mit den Menschen der Stadt auf Erkundungstouren durch Wald und Stadt und erfährt so, wo der besagte Schuh drückt.



Unterstützt wird sie ihm geschäftsführenden Vorstand des Kreisvorstandes von Susanne Eisenhuth, stellvertretende Vorsitzende (Bergkamen), Ute Gerling, stellv. Vorsitzende (stellv. Bürgermeisterin, Fröndenberg), Gabriele Richter (Lünen), Kinga Golomb, Schriftführerin (Bergkamen),  Annette Weber, stellv. Schriftführerin (Unna). Als Beisitzerinnen wurden gewählt:
Christel Austenfeld, Sabine Buse, Sabine Cirkel, Hermine Clodt, Erika Goerdt, Isabel Haas, Bettina Hartwig-Labs, Undine Heidenreich, Ellen Hentschel, Ursula Kirchhoff, Renate Lammert, Sandra Müller, Margret Olmes, Yvonne Pätzold, Helga Pszolka, Ursula Schmidt, Birgith Schulze Froning, Inge Seifert, Bärbel Südmersen, Bettina Winkelkötter. Großen Beifall erntete auch die scheidende Vorsitzende Ina Scharrenbach für ihre großen Verdienste rund um die Frauenunion, die sie, „durch Sachkompetenz, Engagement und Beharrlichkeit sehr gut aufgestellt hat“, betonte die neue Vorsitzende Dausend bei der Verabschiedung der engagierten Landtagsabgeordneten. Jörg Schindel war als stellvertretender Vorsitzender des Kreisvorstandes der Christdemokraten als Gratulant einziger Mann des Abends und freute sich über die gute Zusammensetzung des neugewählten Vorstandes.



> Besuch der FU Kreis Unna und der CDU-Fraktion Bönen bei GEA


Besuch der FU Kreis Unna und der CDU-Fraktion Bönen bei GEA

Erst vor kurzem vermeldete die GEA Group, dass ihr Umsatz im zweiten Quartal 2014 um 8 % über dem Vorjahr liegt und sie das erste Halbjahr 2014 positiv abgeschlossen hat. Insbesondere die Segmente GEA Farm Technologies und GEA Refrigeration Technologies haben sich erfreulich entwickelt.



Die GEA Farm Technologies GmbH hat ihren Sitz in Bönen und weltweit ca. 2.300 Beschäftigte. Am Bönener Standort beschäftigt die Gesellschaft derzeit ca. 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und: Die GEA Farm Technologies GmbH nimmt seit 2012 an dem bundesweiten Projekt „Mehr Frauen in Führungspositionen“ teil. Die Frauen Union Kreis Unna und die CDU-Fraktion Bönen besuchten nun das erfolgreiche Unternehmen, um sich über den Projektstand, Erfahrungen und Ergebnisse zu informieren.

Melanie Renner, Personalreferentin bei der GEA Farm Technologies GmbH, informierte die rund 25 CDU-Vertreter über die Bestrebungen ihres Unternehmens. Vor Projektstart betrug der Frauenanteil an der rund 640-köpfigen Belegschaft 19,5 %. Im Jahr 2014 erhöhte sich der Anteil von Frauen leicht auf 20,1 %. Deutlicher ist der Anstieg bei Frauen in Positionen mit Mitarbeiterführung: Betrug dieser 2011 noch rund 15,2 %, stieg dieser nun auf 20,8 % an. Melanie Renner: „Die GEA Group ist ein Maschinenbaukonzern und fokussiert sich auf die Nahrungsmittelbranche. Diese Branche ist eine traditionelle Männerdomäne. Wenn man berücksichtigt, dass es in 2012 im gesamten IHK-Bezirk Dortmund, Kreis Unna und Hamm nur sieben Absolventinnen der Industriemechanik gegeben hat, wird deutlich, wie schwierig es ist, für bestimmte Berufe Frauen am Standort in Bönen zu gewinnen und zu halten.“

Frei nach dem Motto „Wer nicht wagt, gewinnt nicht viel“ hat sich die GEA Farm Technologies in Bönen auf den Weg gemacht und mit vielen Aktivitäten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Unternehmen verbessert. Und das kommt nicht nur den Frauen zugute: Mit den „Merschzwergen“ gehört die GEA Farm Technologies zu den Pionieren im Kreis Unna, wenn es um die betriebliche Kindertagesbetreuung geht. Zusammen mit der benachbarten Firma „KiK“ und mit großer Unterstützung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Unna wurden zwei Großtagespflegestellen für Kinder unter drei Jahren etabliert. „Die Großtagespflege bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die erforderliche Flexibilität, und sie wissen ihre Kinder gut in ihrer Nähe untergebracht. Die Kinderbetreuung an sich hat außerdem zu einer erhöhten Mitarbeiterbindung und –zufriedenheit beigetragen.“, wirbt Renner für das Projekt auch über ihr Unternehmen hinaus. Des Weiteren gibt es bei der GEA Farm Technologies eine Beratung für alle werdenden Mütter und Väter sowie ein Patenprogramm für Elternzeitler.

Auf dem Erreichten will sich die GEA Farm Technologies GmbH in Bönen aber nicht ausruhen: Derzeit werden Mitarbeiterworkshops zum Thema „Beruf & Pflege“ konzipiert, und ein unternehmenseigener Flyer soll über die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie informieren. Alle zehn Unternehmen im Kreis Unna, die sich an dem bundesweiten Projekt zu „Mehr Frauen in Führungspositionen“ beteiligen, arbeiten übrigens gerade an einem Workshop für ihre Auszubildenden. Thema: „Gender und Diversity -Standpunkte – Erwartungen – Forderungen der Generation Y an Unternehmen und Gesellschaft.“



> Hubert Hüppe: Kommunale Entlastungen durch Sofort-Hilfe des Bundes -Der Kreis Unna sowie die angehörigen Städte und Gemeinden erhalten mindestens weitere 5,3 Millionen Euro ab 2015


Hubert Hüppe: Kommunale Entlastungen durch Sofort-Hilfe des Bundes -Der Kreis Unna sowie die angehörigen Städte und Gemeinden erhalten mindestens weitere 5,3 Millionen Euro ab 2015

Als großen Fortschritt zur Entlastung der Kommunen bezeichnet der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete, Huber Hüppe das seitens des Bundes ab dem Jahr 2015 aufgelegte Soforthilfe-Paket in Höhe von 1 Milliarde Euro. Ich freue mich, dass die Auszahlung an die Kommunen nun konkret vereinbart wurde und somit in den Kreis Unna ab dem kommenden Jahr insgesamt mindestens weitere 5,3 Millionen Euro zur Entlastung der Kommunalhaushalte fließen werden, so der CDU Politiker. Der Kreis Unna wird dabei durch das Soforthilfepaket vom Bund durch einen höheren Bundesanteil an den Kosten der Unterkunft (KdU) um insgesamt 3,2 Millionen Euro entlastet. Wichtig sei, dass sich diese direkte Entlastung für den Kreis Unna auch zu Gunsten der angehörigen Städte und Gemeinden bei der weiteren Entwicklung der Kreisumlage widerspiegelt. Für viele Städte stellt die Kreisumlage bereits die größte Aufwandsposition dar, die teils deutlich vor den Personalaufwendungen für die städtischen Bediensteten liegt. Eine direkte finanzielle Entlastung erfahren die Städte und Gemeinde durch einen höheren Anteil an der Umsatzsteuer ab 2015. Insgesamt werden die Städte im Kreis Unna nach den vorliegenden Berechnungen dadurch um mindestens weitere 2,1 Millionen Euro entlastet.

Für die einzelnen Städte und Gemeinden ergibt sich folgende Berechnung.

Bergkamen: 267.000 €
Bönen: 96.000 €
Fröndenberg/Ruhr: 72.000 €
Holzwickede: 115.000 €
Kamen: 201.000 €
Lünen: 418.000 €
Schwerte: 269.000 €
Selm: 72.000 €
Unna: 410.000 €
Werne: 222.000 €

Die Vereinbarung über das aktuelle Soforthilfepaket sowie die bereits komplette Übernahme der Kosten für die Grundsicherung im Alter in Höhe von 13,8 Millionen Euro ist ein notwendiger und richtiger Schritt um die Kommunen finanziell nachhaltig zu unterstützen, so Hüppe. Zum einen um den zugewiesenen Aufgaben durch den Bund gerecht zu werden und zum weiteren die Kommunen in ihre Handlungsfähig und Selbstbestimmung zu sichern. Weitere Schritte zur nachhaltigen Entlastung sind seitens der Bundesregierung angestrebt. Die Weiterentwicklung des Bundesteilhabegesetzes ist hierbei als Kernstück zu betrachten. Aber auch durch die geplante Aufstockung des Sondervermögens können in Zukunft die nordrhein-westfälischen Kommunen mit weiteren Entlastungen in Höhe von einer Milliarde Euro beim Ausbau der Kindertagesbetreuung rechnen.


> Frauen Union Kreis Unna und die CDU-Ratsfraktion Unna informierten sich bei der Jüdischen Gemeinde in Unna


Frauen Union Kreis Unna und die CDU-Ratsfraktion Unna informierten sich bei der Jüdischen Gemeinde in Unna

Die Frauen Union Kreis Unna und die CDU-Ratsfraktion Unna informierten sich bei der Jüdischen Gemeinde in Unna über den aktuellen Stand der Gemeindearbeit. Die Zahl „7“ hat im Juden- wie im Christentum eine hohe Bedeutung und bildet die religiöse Grundlage: Der Talmud nennt den siebten Himmel als den Ort der größten Glückseligkeit. Wer kennt den Ausspruch nicht: „Im siebten Himmel sein.“ Sieben Stufen führen zum Salomonischen Tempel mit dem siebenarmigen Leuchter, der Menora. Im siebten Jahr nach der jüdischen Gemeindegründung in Unna suchten die Christdemokratinnen und Christdemokraten den interreligiösen Austausch mit jüdischen Gemeindemitgliedern.



Die jüdische Gemeinde hat in Unna rund 80 Mitglieder. Diese kommen überwiegend aus den ehemaligen Staaten der UdSSR in Osteuropa. Der Gemeindegründung voraus, ging vor 12 Jahren die Gründung des Vereins „Stern“, dessen Vorsitzende Alexandra Khariakova ist. Die Idee des Vereins „Stern“ war und ist es, jüdischen Immigranten Hilfestellungen in Deutschland zu geben. „Als wir nach Deutschland kamen, haben wir uns gefreut, unseren jüdischen Glauben hier leben zu können. Das war in der ehemaligen Sowjetunion nicht möglich.“, erinnert sich Alexandra Khariakova. Als die Gemeindegründung anstand, erinnerte man sich an Moses Mendelssohn: Der deutsche Philosoph der Aufklärung gilt als Wegbereiter des liberalen Judentums vor über 200 Jahren in Deutschland. Also entschloss man sich der Unnaer Jüdischen Gemeinde eine religiös-liberale Ausrichtung zu geben.

Denn von Anfang an bestanden enge Verbindungen zum Caritasverband und die Jüdische Gemeinde in Unna sollte für alle Menschen offen stehen. Besonderer Ausdruck des liberalen Judentums ist es, dass die Gleichberechtigung von Frau und Mann im Gottesdienst, im Kantorat und um Rabbinat anerkannt und gelebt wird. Die erste ordentlich ordinierte Rabbinerin weltweit war Regina Jonas, die bis zu ihrer Ermordung im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau in Berlin lebte und wirkte.

Das Ziel der Jüdischen Gemeinde in Unna ist es, dass jüdische Leben wieder nach Unna zurückzubringen. „Die Frauen Union Kreis Unna folgt der Überzeugung, dass im politischen wie im religiösen Leben eine Orientierung erforderlich ist, die mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ernst macht. Der Mensch steht im Mittelpunkt - ungeachtet seiner Herkunft, seines Glaubens oder seines Geschlechtes. Wir freuen uns, dass die Jüdische Gemeinde in Unna mit vielen Kultur- und Begegnungsveranstaltungen dazu beiträgt, die jüdische Kultur und Religion in Unna und darüber hinaus wieder sichtbar zu machen.“, so Ina Scharrenbach MdL, Vorsitzende der Frauen Union Kreis Unna.




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