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CDU Kreisverband Unna
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> CDU nimmt Protest der Bürgermeister aus Schwerte, Selm und Bönen über den Hauhaltsentwurf des Kreises sehr ernst


CDU nimmt Protest der Bürgermeister aus Schwerte, Selm und Bönen über den Hauhaltsentwurf des Kreises sehr ernst

Volles Verständnis zeigen die Christdemokraten im Kreistag für die Reaktionen aus Schwerte, Selm und Bönen in Bezug auf den Haushaltsplanentwurf von Kreiskämmerer Stratmann. Die Bürgermeister deren Kommunen allesamt bilanziell überschuldet bzw. von Überschuldung bedroht sind, haben insbesondere die Entwicklung der Kosten im Personalbereich kritisiert. Allein die Personalausgaben im Kreis Unna sollen laut Haushaltsentwurf um knapp 6% steigen. "Eine derartige Steigerung kann man keinem Bürgermeister vermitteln, der sich seit Jahren bemüht die Personalausgaben in den Griff zu bekommen", so Wilhelm Jasperneite, Vorsitzender der CDU im Kreistag des Kreises Unna.

Insgesamt schlägt Kämmerer Rainer Stratmann Ausgabensteigerungen in acht von elf Budgetbereichen in Höhe von insgesamt gut 7 Mio. Euro vor. Der Verwaltungshaushalt des Kreises Unna wird im Wesentlichen über die Kreisumlage durch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden finanziert. Im Jahr 2012 flossen rund 227 Mio. Euro von den zehn kreisangehörigen Städten und Gemeinden an den Kreis. "Während die Städte und Gemeinden sich abstrampeln, um über die Runden zu kommen, müssen sie mitansehen, wie weitere Ausgabensteigerungen beim Kreis Unna sämtliche Sparbemühungen ad absurdum führen", so Jasperneite. Der Kreis sei verpflichtet mit dem Geld der Städte und Gemeinden sparsam zu wirtschaften. Bei ihrer Haushaltsklausur vom 8. bis 10. November werden die Christdemokraten die geplanten Ausgaben einer kritischen Betrachtung unterziehen. "Eine Ausgabensteigerung werden wir in diesem Umfang garantiert nicht mitmachen", kündigt Jasperneite an. Der Kämmerer stünde in der Pflicht Mehrausgaben durch Einsparungen an anderer Stelle zu kompensieren. "Wir sind auf die Einsparvorschläge von Herrn Startmann gespannt", so Jasperneite abschließend.


> Inklusionsschulgesetz des Landes gefährdet Bildungsqualität an den Schulen im Kreis Unna


Inklusionsschulgesetz des Landes gefährdet Bildungsqualität an den Schulen im Kreis Unna

Derzeit herrscht große Verunsicherung bei den Schulen im Kreis Unna über einen Entwurf für ein Inklusionsschulgesetz. Die rot-grüne Landesregierung hat vor, dass ab dem 1. August 2013 die Eltern von Kindern mit Behinderungen ein Rechtsanspruch auf eine Beschulung in einer allgemeinen Schule haben, sofern ihr Kind die erste Klasse einer Grundschule, die 5. Klasse einer weiterführenden Schule, in die gymnasiale Oberstufe oder in ein Berufskolleg eintritt. Die kreisweit umfangreich tätigen Kompetenzzentren sollen spätestens zum 31. Juli 2014 aufgelöst werden. Ina Scharrenbach MdL: „Egal mit welcher Schulleitung ich derzeit über diesen Entwurf eines Inklusionsschulgesetz spreche, überall bekomme ich fast gleichlautend die Rückmeldung: Die Umsetzung können wir in der verbleibenden kurzen Zeit nicht schaffen.

Ich habe die große Sorge, dass die rot-grüne Landesregierung mit ihrem Inklusionsschulgesetz sehenden Auges das Kinde mit dem Bade ausschüttet. Wenn dieses Inklusionsschulgesetz zum 1. August 2013 starten soll, können die Schulen weder den Kinder mit Behinderungen noch den Kinder ohne Behinderungen gerecht werden. Die Qualität im Bildungswesen wird auf der Strecke bleiben. In dem gesamten Gesetzentwurf werden keine Angaben zu den personellen und sächlichen Voraussetzungen für eine gelingende Inklusion genannt. Darüber hinaus fehlt es an einem strukturellen pädagogischen Konzept für die allgemeinen Schulen. Und die Regelschulen, die derzeit bereits Kinder mit Behinderungen beschulen, beklagen sich, dass sie sich mit der Umsetzung allein gelassen fühlen. Damit eines klar ist: Ich bin durchaus der Auffassung, dass Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung in einer Schule lernen können, aber dann müssen die Rahmenbedingungen klar sein und alle Beteiligten müssen Zeit zur Umsetzung haben. Insbesondere in schulpolitischen Prozessen gilt: Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Daher wäre es sinnvoller, wenn sich die Landespolitik mehr Zeit zur Umsetzung nimmt und erst die Rahmenbedingungen bestimmt, wie die Inklusion in NRW umgesetzt werden soll und nicht umgekehrt. Konkret heißt das: Die Landesregierung soll das Inkrafttreten des Gesetzes um ein Jahr auf den 1. August 2014 verschieben. Dann stehen auch Sonderpädagogen zur Verfügung, die in den allgemeinen Schulen dringend benötigt werden.“ Ein Punkt treibt die hiesige Landtagsabgeordnete besonders um: Erstmals will NRW Schulgrößen für Förderschulen festlegen. Diese Schulgrößen sollen ebenfalls ab dem 1. August 2013 Gültigkeit erlangen. Demnach sollen bspw. Förderschulen im Verbund bzw. Förderschulen mit dem Schwerpunkt „Lernen“, die wir überwiegend im Kreis Unna haben, nur noch einen Fortbestand haben, wenn sie mindestens 144 Schüler haben. Haben diese Schulen weniger als 144 Schüler, sollen sie zum 1. August 2014 keine Schüler mehr aufnehmen dürfen. Sie sollen dann kraft Verordnung schrittweise abgebaut werden. Der Schulträger kann dann auch beschließen, die Klassen dieser Schulform als „auslaufende Kooperationsklassen“ an einer allgemeinen Schule fortzuführen. Scharrenbach MdL: „Ist sich die rot-grüne Landesregierung eigentlich bewusst, was sie mit diesem Gesetz anrichtet? Viele Kommunen haben Gelder in ihre Förderschulen investiert. Was sollen die Kommunen mit den Gebäuden machen? Fördermittel, die z.B. für den Ausbau von Ganztagesbetrieben in Anspruch genommen wurden, könnten von den Städten und Gemeinden zurückgefordert werden. Hier sollen durchaus erfolgreich arbeitende Strukturen schlicht zerschlagen werden. Wenn dieses Gesetz so kommt, verlieren am Ende alle Kinder im Schulsystem – Kinder mit Behinderungen und ohne Behinderungen.“


> CDU Kreistagsfraktion und Frauen Union fordern die "ständige Mitgliedschaft" von Hebammen und Entbindungspflegern in der Gesundheitskonferenz des Kreises Unna


CDU Kreistagsfraktion und Frauen Union fordern die "ständige Mitgliedschaft" von Hebammen und Entbindungspflegern in der Gesundheitskonferenz des Kreises Unna

Hebammen leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und sollten daher mit einer "ständigen Mitgliedschaft" in der kommunalen Gesundheitskonferenz ausgestattet werden, meinen die Frauen Union im Kreis Unna und die CDU-Kreistagsfraktion. "Die kommunale Gesundheitskonferenz darf diese wichtige Berufsgruppe nicht ausschließen", erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU Kreistagsfraktion, Claudia Gebhard. Die kommunale Gesundheitskonferenz berät und koordiniert Angelegenheiten der gesundheitlichen Versorgung auf örtlicher Ebene und erarbeitet Empfehlungen an Politik und Verwaltung.

Hebammen sind umfassend in der gesundheitlichen Begleitung von Mutter und Kind tätig. "Darüber hinaus", so Wilhelm Jasperneite, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, "bewegen sie sich an einer immer wichtiger werdenden Schnittstelle zwischen Gesundheitsund Jugendhilfe."

Der Berufsstand habe Einblicke nicht nur in gesundheitliche, sondern auch in soziale Problemlagen. "Daher", so Jasperneite, "ist es nur folgerichtig, Hebammen und Entbindungspfleger dauerhaft in die kommunale Gesundheitskonferenz einzubeziehen und von ihren umfassenden Kenntnissen und Erkenntnissen zu profitieren."

Die CDU-Kreistagsfraktion wird einen entsprechenden Antrag im zuständigen Ausschuss für Gesundheit und Verbraucherschutz stellen.


> CDU-Kreisvorstand zu Forensik-Standort und CDU-Generalsekretär Bodo Löttgen


CDU-Kreisvorstand zu Forensik-Standort und CDU-Generalsekretär Bodo Löttgen

„Transparenz sieht anders aus.“ Kritisch äußert sich der CDU-Kreisvorstand zu dem Auftritt von Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) in der vergangenen Woche in Lünen. Die Landesregierung plant, auf dem ehemaligen Zechengelände Viktoria in Lünen eine Forensik-Klinik zu errichten und stößt mit diesem Plan auf erheblichen Wider-spruch der Lüner Bürgerschaft.
Die Christdemokraten haben sich anlässlich ihrer Klausurtagung intensiv mit dem Für und Wider neuer Forensik-Standorte im Land NRW beschäftigt. „Die Ministerin soll der Bevölkerung und dem Rat der Stadt Lünen die Akten offen legen und erklären, warum der Standort des ehemaligen Bundeswehrdepots an der Stadtgrenze zu Selm-Bork nicht geprüft wurde“, fasst CDU-Kreischef Hubert Hüppe die Meinung des Kreisvorstandes der Union zusammen.

„Es fehlen nachvollziehbare Gründe und es mangelt an Transparenz der Landesregierung“, kritisieren die Christdemokraten. In einer überheblichen Art und Weise habe Ministerin Barbara Steffens die kritischen Nachfragen in der Bürgerversammlung am vergangenen Dienstag vom Tisch gewischt. „Und dabei propagiert die Landesregierung bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass Transparenz ein Markenzeichen ihrer Politik sei“, ärgert sich der CDU-Kreisvorstand. Nur wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen und Einsicht in die Aktenführung des Landesgesundheitsministeriums gewährt werde, könne man zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit den beiden möglichen Standorten in Lünen kommen.
Außerdem diskutierte der CDU-Kreisvorstand in seiner Klausurtagung am vergangenen Freitag in Kamen-Heeren mit dem neuen Generalsekretär der NRW-CDU, Bodo Löttgen.
Der Parteimanager aus Düsseldorf berichtete dem heimischen Führungsgremium der Union, dass in den kommenden Monaten die Programmdiskussion einen hohen Stellenwert einnehmen werde. „Unter Beteiligung der Parteimitglieder sowie der Verbände und Vereinigungen werden wir die Grundsätze und Ziele der CDU in NRW debattieren und einen Prozess der Selbstvergewisserung starten“, erläutert Bodo Löttgen. Dabei setzen die Strategen in der Düsseldorfer Parteizentrale auch auf neue Kommunikationsstrukturen mit den CDU-Mitgliedern im Land. „Bereits im Januar starten wir eine neu entwickelte Software, die die direkte Mitwirkung der Parteibasis ermöglicht“, kündigte Generalsekretär Bodo Löttgen vor dem Kreisvorstand der Union im Kreis Unna an.


> CDU NRW nominiert Hubert Hüppe MdB für den CDU Bundesvorstand


CDU NRW nominiert Hubert Hüppe MdB für den CDU Bundesvorstand

Auf seiner jüngsten Sitzung am 29.10.2012 hat der CDU Landesvorstand die Personalliste für den anstehenden Bundesparteitag der CDU beschlossen. Der CDU Landesvorsitzende Armin Laschet wird für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden kandidieren. Weitere Bewerber aus NRW sind Serap Güler (CDU-Bezirk Mittelrhein), Sabine Weiss (Niederrhein), Peter Liese (Südwestfalen), Jens Spahn (Münster), Elmar Brok (Ostwestfalen) sowie Hubert Hüppe (Ruhr). Der Bundesvorstand wird Satzungsgemäß von den knapp 1000 Delegierten auf dem Bundesparteitag für zwei Jahre gewählt. Der Vorstand auf Bundesebene ist neben dem jährlich stattfindenden Parteitag das höchste Gremium innerhalb der CDU und legt die Inhalte in regelmäßigen Sitzungen im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin fest. Hüppe ist bereits seit 2010 Beisitzer im Bundesvorstand der CDU-Deutschland. Der 25. Bundesparteitag findet am 04/05.12.2012 in Hannover statt. Neben der Neuwahl des Bundesvorstandes steht der Antrag „Starkes Deutschland. Chancen für Alle!“ im Mittelpunkt der Debatte.

Aus dem Kreisverband Unna nehmen als Delegierte am Bundesparteitag in Hannover teil:
Hubert Hüppe MdB, Wilhelm Jasperneite (beide Werne), Ina Scharrenbach MdL (Kamen), Bürgermeister Heinrich Böckelühr (Schwerte), Friedhelm Schroeter (Lünen) sowie Elke Middendorf (Bergkamen).


> EAK Kreisverband Unna - Thema: „Erste Hilfe für die Seele"


EAK Kreisverband Unna - Thema: „Erste Hilfe für die Seele"

E I N L A D U N G

Der Evangelische Arbeitskreis der CDU im Kreis Unna lädt Sie zu einer interessanten Veranstaltung ein. Am Montag, den 19.November 2012 um 19.30 Uhr findet ein Vortrag über die Arbeit der Notfallseelsorge statt. „Erste Hilfe für die Seele – über die Arbeit der Notfallseelsorge in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr“ Pfarrer Willi Wohlfeil aus Unna, als zuständiger Beauftragter des Kirchenkreises Unna, hält ein Referat zu diesem Thema im Feuerwehr-Service-Zentrum in Unna,

Florianstr.3. Die Notfallseelsorge ist ein fester ökumenischer Bestandteil im Rettungs-und Betreuungswesen unseres Landes. Notfallseelsorger/innen sind das ganze Jahr über zu jeder Zeit erreichbar und bieten seelischen Beistand u.a. bei Todesfällen, Unfällen, Suizid, Überbringung einer Todesnachricht, plötzlichem Kindestod. Wir laden herzlich ein! Bringen Sie interessierte Freunde und Bekannte mit.

Hartmut Marks,
Vorsitzender des EAK im Kreis Unna


> Kreis Junge Union und Senioren Union diskutieren gemeinsam über die Zukunftsfragen


Kreis Junge Union und Senioren Union diskutieren gemeinsam über die Zukunftsfragen

Ein Zusammentreffen der Generation gab es am Samstag in der Rausinger Halle. Die Junge Union und die Senioren-Union der CDU luden dort politisch Interessierte zu einer moderierten Podiumsdiskussion.Als prominente Vertreter aus Unionskreisen zu Gast waren der Präsident der Europäischen Senioren Union (ESU), Dr. Bernhard Worms, und der stellvertretende Vorsitzende der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Carsten Linnemann. Durch die Veranstaltung führte der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Marco Morten Pfufke.

Unter dem Motto „Zwei Generationen – eine Meinung?!“ wurden Themen diskutiert, die „alle, unabhängig vom Alter, beschäftigen“. Der Zuspruch war groß. Um die 80 Leute waren vor Ort, um sich an der Diskussion zu beteiligen. Unter ihnen auch der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU, Hubert Hüppe, sowie die stellvertretende Vorsitzende Ina Schnarrenberg. Der Anteil jüngerer Besucher war jedoch vergleichsweise gering. Lediglich eine kleine Gruppe jüngerer Leute ließ sich in der hinteren Besucherreihen ausmachen.

Bei der Diskussion standen zunächst die Themenbereiche Beruf und Familie im Vordergrund. Vor allem der immer spürbarer werdenden, demografischen Wandels in Hinblick auf die Rente. „Wir müssen bei der Rente die steigende Lebenserwartung der Menschen berücksichtigen,“ meinte Worms. „Wenn die Lebenserwartung in naher Zukunft hundert Jahre beträgt, gibt es keinen Grund, an einem Rentenalter um die 65 festzuhalten. Davon müssen wir weg. Und der Arbeitende muss mehr bekommen als jemand, der nicht gearbeitet hat. Aus welchen Gründen auch immer.“ Der Applaus der Gäste gab ihm Recht. „Allerdings muss auch klar sein, dass die beitragsfinanzierte Rente allein nicht mehr ausreichend, die Altersversorgung zu sichern. Wir müssen den Menschen daher wieder mehr Eigenverantwortung einräumen.“ Linnemann ging noch einen Schritt weiter. „Außerdem muss die Erziehungszeit von Kindern Einfluss auf die Rentenhöhe nehmen. ,Mutter‘ ist zwar kein Beruf, aber durchaus Arbeit. Das muss sich auch in der Rente widerspiegeln.“ Gerade bezüglich solcher Themen rief Worms (82) die CDU zu mehr Selbstbewusstsein auf. „Es ärgert mich, dass wir nicht den Mut haben, diese Themen zum Gegenstand von CDU-Großveranstaltungen zu machen“, meinte er. „Gerade was Familie angeht. Warum haben wir nicht den Mut, sie im größeren Rahmen zu diskutieren?“

(Berichterstattung der Westfälischen Rundschau - Lokalteil Holzwickede vom 14.10.2012; geschrieben von Sascha Brandt)


> Sinkende Landesmittel fressen steigenden Bundeszuschuss


Sinkende Landesmittel fressen steigenden Bundeszuschuss

"Wie gewonnen,Wilhelm Jasperneite so zerronnen", ärgert sich Wilhelm Jasperneite, Chef der CDU-Kreistagsfraktion. Nur kurzfristig habe man sich im Kreis Unna über demnächst rund 20 Mio. Euro mehr vom Bund im Rahmen des Fiskalpaktes freuen können. "Ein paar Tage später wurde uns mitgeteilt, dass wir im nächsten Jahr vom Land 22 Mio. EUR weniger erhalten werden als 2012", erläutert Jasperneite den Grund für seinen Zorn.Laut NRW-Innenminister Jäger wird NRW aufgrund des Gemeindefinanzierungsgesetzes 2013 durchschnittlich 3,5 % mehr Geld an seine Kommunen auszahlen.

"Das ist sicher richtig", meint Wolfgang Barrenbrügge, finanzpolitischer Sprecher der Christdemokraten, "jedoch wird die Benachteiligung des ländlichen Raumes gegenüber den Ballungsgebieten noch verschärft."Im Kreis Unna erhalten 2013 nur Bönen und Werne mehr als in diesem Jahr. Alle acht anderen Städten und Gemeinden müssen mit zum Teil deutlich geringeren Mitteln als im Vorjahr auskommen.Barrenbrügge abschließend: "Aus unserer Sicht ist es nicht nachvollziehbar, dass die Landesregierung von den Kommunen ganz selbstverständlich erhebliche Sparanstrengungen voraussetzt, während der Finanzminister selbst ein "Effizienzteam" einsetzen muss, weil seine eigenen, schwachen Versuche, die Ausgaben einzudampfen, bisher ins Leere gelaufen sind."Die CDU-Kreistagsfraktion erwarte, dass Rot-Grün die vor der Landtagswahl abgegebenen Versprechen an die Städte und Gemeinden umgehend erfülle, anstatt die Selbstverwaltung vor Ort finanziell ausbluten zu lassen.


> Sylvia Jörrißen ist die Kandidatin der CDU im Wahlkreis 145 zur Bundestagswahl 2013


Sylvia Jörrißen ist die Kandidatin der CDU im Wahlkreis 145 zur Bundestagswahl 2013

Sylvia Jörrißen ist die Kandidatin der CDU für den Wahlkreis 145 Hamm – Unna II (Kreisfreie Stadt Hamm sowie die Städte Lünen, Werne und Selm) zur 18. Bundestagswahl im Jahre 2013. Die Wahlkreisvertreterversammlung der CDU wählte die 44 jährige Bezirksvorsteherin für den Stadtbezirk Hamm-Heessen gestern Abend im Kurhaus Bad Hamm mit einem sehr guten Ergebnis. Von 149 abgegebenen gültigen Stimmen erhielt Jörrißen 137. Das sind 92 Prozent (ein Vertreter hatte sich enthalten, nur 12 stimmten mit Nein). Mit Sylvia Jörrißen bewirbt sich erstmals eine Frau für die CDU in diesem Wahlkreis zur Wahl zum Deutschen Bundestag.


> CDU-Kreisvorsitzender bezweifelt den Sinn einer großen Sparkasse Hubert Hüppe MdB: „Größe allein ist keine Garantie für Erfolg“


CDU-Kreisvorsitzender bezweifelt den Sinn einer großen Sparkasse Hubert Hüppe MdB: „Größe allein ist keine Garantie für Erfolg“

Über den erneuten Vorstoß der SPD im Kreis Unna hinsichtlich eines Zusammenschlusses der Sparkassen im Kreis Unna zeigt sich der CDU-Kreisvorsitzende, Hubert Hüppe, äußerst erstaunt. „Der Landrat ist doch mit dieser Anregung schon vor einem halben Jahr bei den heimischen Sparkassenvorständen abgeblitzt“, erinnert sich Hüppe. Schon damals sei darauf hingewiesen worden, dass die unterschiedliche Wirtschaftsstruktur des Kreisgebietes, das sich vom südlichen Münsterland über das östliche Ruhrgebiet bis zum Nordrand des Sauerlandes erstreckt, mit einer einzigen, großen Sparkasse vielleicht gar nicht so gut bedient sei.

„Mir erschließt sich nicht, wieso die SPD auf Biegen und Brechen unbedingt einen kreisweiten Sparkassenverbund errichten will“, so Hüppe. „Ich bin im Gegenteil der Meinung, dass kleinere Sparkasseneinheiten vor Ort am ehesten auf die Erfordernisse der vielfältigen lokalen Gegebenheiten in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden reagieren können.“ Darüber hinaus hätten kleinere, aber solide wirtschaftende Institute allemal ihre Existenzberechtigung. Dass Größe kein Garant für Erfolg sei, zeige das Beispiel WestLB, die von der SPD immer gepäppelt worden sei, den NRW-Steuerzahler aber trotzdem - oder womöglich genau deswegen - heute Milliarden koste.

Die Christdemokraten fragten sich, wie denn die SPD-Verbände in den einzelnen Städten und Gemeinden und der SPD-Unterbezirksvorsitzender Oliver Kaczmarek zum Vorschlag ihrer Kreistagsfraktionsvorsitzenden Brigitte Cziehso stünden. Hüppe weiter: „Immerhin ist die SPD ja in den jeweiligen Verwaltungsräten der einzelnen Sparkassen vertreten. Da wäre es jetzt an der Zeit für die Akteure, Farbe zu bekennen.“


> Kreis CDU nominiert Hubert Hüppe MdB zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2013


Kreis CDU nominiert Hubert Hüppe MdB zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2013

„Fast einstimmig“, so Versammlungsleiter Jörg Schindel bei der Verkündungdes Ergebnisses für die Aufstellung des CDU-Bewerbers zur Bundes-tagswahl im Wahlkreis 114 (Unna I). Auf den einzigen Kandidaten und seit kurzem wieder Abgeordneten im Deutschen Bundestag, Hubert Hüppe, entfielen von den anwesenden 55 Delegiertenstimmen 53, es gab lediglich eine Nein-Stimme und eine Enthaltung.

Für den 55-Jährigen Behindertenbeauftragten der Bundesregierung ist es bereits die vierte Kandidatur im Südkreis Unna. Und er hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. „Bei der letzten Wahl im Jahr 2009 betrug der Abstand zum Mitbewerber lediglich 10,3 Prozent. Bei meinem ersten Antritt im Jahr 1996 noch 30,5 Prozent. Diesmal will ich den Wahlkreis direkt für die CDU gewinnen“, sagte Hubert Hüppe unter großem Beifall seiner Parteifreunde. Der in Werne lebendende Familienvater ist in Berlin kein unbeschriebenes Blatt. Von 1991 bis 2009 saß Hubert Hüppe bereits als Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Bei der letzten Bundestagswahl vor drei Jahren reichte jedoch sein Platz 22 auf der Landesreserveliste der CDU nicht wieder für den direkten Einzug ins Parlament an der Spree. Bedingt durch den tragischen Tod des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Herrmann (49) aus Höxter Mitte August konnte der heimische CDU-Kreisvorsitzende Hubert Hüppe für den Rest der laufenden Legislaturperiode erneut in den Berliner Reichstag einziehen

Das Amt als Behindertenbeauftragter der Bundesregierung übt Hubert Hüppe bislang ehrenamtlich aus und ist aufgrund einer sondergesetzlichen Bestimmung nicht in die Kabinettsdisziplin eingebunden, sondern handelt weisungsfrei. Seine Vorgänger im Amt hatten parallel noch ein Bundestagsmandat inne.

„Es gibt in Berlin viele Generalisten, aber wenige Spezialisten“, meint der frischgekürte Bundestagskandidat. Mit seinem Sachgebiet Behindertenpolitik will er auch weiterhin punkten und so entsprechende Akzente setzen. Möglichst auch in der kommenden Legislaturperiode. Dann aber als direkt gewählter Abgeordneter für die Städte Bergkamen, Kamen, Bönen, Unna, Fröndenberg,



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