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Mittelstand informiert sich über BRSG & EU-DSGVO

2018 Digitalisierung CDU Markus Schwarze

Auf Einladung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung des Kreises Unna (MIT) trafen sich knapp 50 Interessierte in den Räumen der Volksbank Unna, um sich über die Änderungen im Betriebsrentenstärkungsgesetz und die Datenschutzgrundverordnung zu informieren. Der Kreisvorsitzende der MIT, Frank Murmann, zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sichtlich zufrieden: „Selten habe ich eine Veranstaltung erlebt, bei der die Gäste durchgehend angeregt mitdiskutiert haben. Der Informationsbedarf war enorm. Auch zum Ende der fast dreistündigen Veranstaltung hatte niemand den Raum verlassen.“

Nach einem Grußwort des Hausherrn, Bankdirektor Peter Zahmel, berichtete Mirko Lange über die Änderungen im Betriebsrentenstärkungsgesetz und die Vorteile für kleine und mittelständische Unternehmen sowie deren Arbeitnehmer. Der sehr launige Vortrag endete mit Hinweisen auf Fallstricke für Arbeitgeber bei der Übernahme von Altverträgen anhand von Beispielen aus der Praxis. Zahlreiche Rückfragen während der Präsentation waren Beleg für das große Interesse in der Zuhörerschaft.

Der zweite Teil des Abends gehörte dem Datenschutz. Carsten Göthner, Geschäftsführer der Mentor GmbH aus Geldern, erläuterte ruhig und sachlich „wie alles begann“ und ließ sich auch durch emotionale Einwürfe aus dem Publikum nicht aus der Ruhe bringen. Der Vortrag ging fließend in eine teils kontroverse Diskussion mit dem Auditorium über. Herr Göthner blieb keine Antwort schuldig und schloss sein Referat mit einer „to-do-Liste“, die allgemein anwendbar ist, weil unter den Gästen auch zahlreiche ehrenamtliche Vorstandsmitglieder aus Vereinen waren.

MIT-Chef Frank Murmann zog ein überaus positives Fazit: „Die teilweise sehr gefühlsbestimmt vorgetragenen Fragen aus dem Publikum haben verdeutlicht, wie verunsichert die Menschen durch die neue Datenschutzverordnung sind. Viele fühlen sich von ihren Dachverbänden, aber auch von der Politik im Stich gelassen. Deshalb fordert die MIT schnellstmögliche Erleichterungen gerade für kleine und mittelständische Unternehmen und Vereine. Vorerst gilt es, nicht in Panik zu verfallen, sondern ruhig und besonnen auf Anfragen von Betroffenen zu reagieren. Wichtig ist, sich überhaupt mit den neuen Verordnungen zu befassen und mit der Umsetzung zu beginnen. Man muss nicht in einem Tag alles erledigt haben, aber man sollte vorbereitet sein. Ich hoffe, dass wir hier und heute einige drängende Fragen beantworten konnten.“

(Foto: CDU Deutschlands, Markus Schwarze)

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